Medienakademie Berlien/Hamburg/München

Informationen über nationale und internationale Filmhochschulen.

Medienakademie Berlien/Hamburg/München

Neuer Beitragvon DominikS » Sa Mär 17, 2007 19:57

Hey Leute.

Hat einer von euch ne Ahnung wie Die Medienakademie so ist?
Also In Berlin kann man kein Regie studieren, also Hamburg oder München.
Am Ende hat man dann den Bachelor of Arts.

Was sagt ihr?
Hat sich das schon einer angeguckt?
Ich hab die Infotage verpasst!!

Gruß

Dominik
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Neuer Beitragvon mirwell » Mo Mär 19, 2007 13:49

hola!

schau dir einfach mal die website an und lad dir die "abschlussfilme" runter.

meiner meinung nach schien sie die bewerber nicht sonderlich fördern zu wollen. zumal alles auf dv oder beta gedreht zu sein scheint und es daher fraglich ist, ob das netzwerk zu anderen zweigen der branche ausreichend vorhanden ist.

alles nur spekulation, aber nach den info materialien, die sie mir zugeschickt haben als ausbilder nur bedingt gut.
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Neuer Beitragvon DominikS » Do Mär 22, 2007 5:03

ja seh ich auch so. hab mit einer freundin von der berliner medienakademie gesprochen und die rät mir da auch von ab.

Danke.

Dom
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Neuer Beitragvon LAG Film » Do Mär 22, 2007 14:51

Also mir gefällt der Abschlußfilm "2/3 - Zwei Drittel", der ist auch auf deren Seite runterzuladen.

Einzig, dass für den Abschlußfilm 3 Regisseure zusammengearbeitet haben (oder mußten???), finde ich bedenklich. Aber ich bin sicher, man kann die Absolventen selbst per Mail mal fragen, was sie von ihrem Studium halten...
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Neuer Beitragvon Jonathan1.5 » Mi Jan 23, 2008 22:25

hier hat zwar lange keiner mehr reingeschrieben, aber ich erwecke das Thema mal wieder zum Leben.

Morgen ist ein Info-Tag (KEIN Tag der offenen Tür) in Hamburg, incl. eines Test's, Einzelgespräch sowie ein Tag eines Studenten.

Ich dachte, dass die Medienakademie neben der dffb die beste Adresse ist! Hat hier jemand sonst noch Erfahrungen sammeln können?

Werde eh erst in zum WS 09/10 anfangen, da es für mich bald nach Neuseeland zum Work4Travel geht.
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Neuer Beitragvon brocke » Mi Jan 23, 2008 23:41

anscheinend haben die aber sehr viel kohle dort.
anders kann ichs mir nicht erklären wie die den netten pirates soundtrack ins internet stellen können.


http://www.diemedienakademie.de/clips/Hamburg-Sea-Devils.wmv
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Neuer Beitragvon Jonathan1.5 » Fr Jan 25, 2008 7:16

ich vermute mal, die durften den Song nehmen, da es der Song der Cheerleader ist, welche sich die Erlaubnis geholt haben.

Kohle haben sie bestimmt genug, da die Ausrüstung vom feinsten ist. Aber sie werden natürlich nur von den Studenten finanziert, weshalb das Studium schon relativ teuer ist. Jedoch muss man auch beachten, dass man nach 3 Jahren seinen Bachelor of Arts hat, und somit 3 Jahre früher im Beruf ist, und eher Geld verdient.

Desweiteren ist die Praxis-Erfahrung die man dort sammeln kann, erste Sahne und man kann statt dem Studiengang Regie auch: Sportjournalismus, TV-Producer und Kamera studieren.


P.S.: in der Überschrift fehlt Rügen!
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Neuer Beitragvon brocke » Fr Jan 25, 2008 8:33

Jonathan1.5 hat geschrieben:ich vermute mal, die durften den Song nehmen, da es der Song der Cheerleader ist, welche sich die Erlaubnis geholt haben.


wenn das der song der cheerleader ist, haben die rechte, den einmal die woche bei nem spiel in einem stadion abzuspielen, dafür zahlen die einen festgelegten Betrag an die Gema.
die rechte für internet müssen da aber extra eingeholt werden.
sprich: sie haben die rechte bestimmt nicht.

Jonathan1.5 hat geschrieben:Kohle haben sie bestimmt genug, da die Ausrüstung vom feinsten ist.

vom feinsten ? Naja das sieht in dem Werbevideo auf der Startseite alles nach ziemlich Standard-TV-Sender-Equipment aus. Statt Dollys werden immer wieder andere komische "Rolldinger" verwendet, ein paar Digibetas und das wars.
Die improvisierte Studioregie sieht auch sehr gewollt aus.

Jonathan1.5 hat geschrieben:Jedoch muss man auch beachten, dass man nach 3 Jahren seinen Bachelor of Arts hat, und somit 3 Jahre früher im Beruf ist, und eher Geld verdient.


Weisst du eigentlich was Bachelor of Arts bedeutet? Das kann alles bedeuten. Das ist nicht ein besonders künstlerischer Abschluß. Man kann z.b. auch einen Bachelor of Arts of Arbeitslosenmanagement machen.
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Neuer Beitragvon Jonathan1.5 » Fr Jan 25, 2008 19:13

Das ist der gleiche den du an jeder Hochschule machst, wo du 9 Semster für studieren musst, (meinte auch 3 Semester nicht 3 Jahre...).

ich kann nur sagen, was ich gesehen hab, und mit welchen Geräten gearbeitet worden ist. Und wer auf dem Gelände von Studio Hamburg arbeitet, da darf man ein gewieses know-how vermuten. Wenn du eine bessere Schule kennst, dann zögere nicht sie zu nennen. Ich bin mal echt gespannt. Und bitte sag jetzt nicht DFFB. Weil die ist kein realistisches Ziel, jedenfalls nicht für mich.

Wollte hier nur eine Erfahrung niederschreieben, weil ich dort unbedingt anfangen möchte, und je mehr Leute sich sich in Zukunft dort bewerben, desto höher wird das Niveau, von dem amn nur profitieren kann.
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Studium an der Medienakademie Hamburg

Neuer Beitragvon Anamorph » Di Feb 05, 2008 21:17

Moin moin!

Mal kurz ein paar Sätze zu mir. Ich studiere seit letztem Herbst an der Medienakademie Hamburg Film/Fernsehen Kamera und wirklich zufrieden bin ich nicht.

Angesichts der Tatsache, dass z.B. die Spezialisierung im Bereich Kamera erst am Ende des 4. Semesters erfolgt und man danach nach Mittweida (richtig das Kaff in Sachsen, welches laut den Medien voll mit Nazis ist ;) ) muss um dort Klausuren auf Hochschulniveau zu schreiben und nicht wie in der Akademie, wo man doch sehr auf Kuschelkurs geht, was die Prüfungen anbelangt.

Ihr dürft nicht vergessen, dass die Akademie eine AG ist und somit hauptsächlich im Interesse der Aktionäre handelt. D.h. im Konkreten, die nehmen so gut wie jeden, der auch nur seinen Namen schreiben kann. Der Einstellungstest ist eher ein Witz als eine Herausforderung und ich bin nun wirklich kein Einstein. Wir haben bekommen derzeit Aufgaben, die an der DFFB, Zugangsvoraussetzung sind. :roll:

Die Abschlussfilme sind höchstens Mittelmaß verglichen mit den Filmen, die aus Ludwigsburg kommen. Und gerade 2/3 ist halt mal NICHT GUT. Schöne Idee aber die Szenen sind unvorteilhaft aufgelöst. Ich wohne zu Zeit mit einem Mädel zusammen, das im 3. Semester Regie studiert und laut ihrer Aussage hat sie bis jetzt nicht wirklich etwas über Schauspielführung gelernt.

Sorry, dass ich hier meinen Frust ablasse, aber wer es ernst mit dem Studium meint hat zudem nicht die Zeit nebenher noch zu arbeiten. Mal davon abgesehen dass Studio HH auch keine Anlaufstelle für die Studenten ist. Im Gegenteil, man muss sich schon teilweise dafür rechtfertigen, dass man an der Medienakademie studiert.

Das liegt zu einem großen Teil an den, ich formuliere es mal hart, untalentierten, hochnäsigen Mitstudenten ohne Verantwortungsgefühl oder Verständnis dafür, dass sie gerade eine Kamera auf der Schulter haben, die soviel kostet wie ihr Studium.

Die Akademie hat aber auch ihr guten Seiten. Die Mitarbeiter sind, zumindest in HH, richtig nett, auch die Dozenten waren bis jetzt Top, sehr kompetent und hilfsbereit. Ich habe auch irgendwie das Glück in einer Studiengruppe gelandet zu sein in der richtig engagierte Leute sind, die nicht nur auf jeder Party erzählen wollen, dass sie Regie studieren, sondern auch mit anpacken und vor allem Teamfähig sind. Das ist nicht jeder hier. :(

Ich jedenfalls überlege gerade stark zum Sommer hin das Studium abzubrechen und lieber erst mal ein Praktikum im Kameraverleih zu machen, auch wenn das nicht nur verdammt hohe Schulden sondern auch Alg.II heißen würde. Im Anschluss würde ich mich dann an einer staatlichen Filmhochschule bewerben, da gibts nämlich auch Bafög und die Branche lacht einen nicht aus.

So, und bevor ich mich weiter auslasse, warte ich mal auf den ein oder anderen Post.

Tip oder Rechtschreibfehler könnt ihr behalten :P
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Neuer Beitragvon tammy » Di Mär 04, 2008 16:12

gelöscht.
Zuletzt geändert von tammy am Sa Aug 01, 2009 17:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Neuer Beitragvon lou_ziffer » Di Mär 04, 2008 16:56

:D
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Neuer Beitragvon cineflo » Di Mär 04, 2008 22:24

tammy hat geschrieben:Und da kommen wir zu meinem Problem, vielleicht könnt ihr mir helfen.

Ich studiere seit 5 Monaten an einer privaten Akdemie in Berlin Film-Fernseh Regie. Problem: Im Grunde geht es nur um Fernsehn, und die SPezialisierung "Regie" erfolgt erst am Ende des zweiten Jahres und besteht aus 6 woche bisschen Dramaturgie und Schauspielführung.
Problem ist, das ich für das Studium natürlich einen Kredit aufnehmen musste. Was ich getan habe weil ich schon mein lebenlang Regisseur werden will und nie etwas anderes wollte. (nein auch nicht Astronaut oder Lokomotivführer)
Wenn ich das Studium abbreche, sind 10.000€ weg. bzw muss ich abbezahlen. wenn ich weiter mache kriege ich nen Bachelor of Arts aber 20.000€ sind weg.

Problem: Ich lerne nichts. Und ich kann auch nicht viel machen weil die technik dort komplett veraltet ist und auf Fernsehn ausgelegt ist. Natürlich probiere ich grade meinen ersten Film ins rollen zu bringen weil ich meiner Meinung nach Talent und Ausdauer habe und drehe hoffentlich wenn ich Geld zusammenkratzen kann mit geliehener Technik, trotzdem lerne ich dort nichts.

Was kann ich alternativ machen? Sollte ich abbrechen? Wens intressiert, ich bin 20 Jahre alt. Und kommt mir nicht mit Bewerbungen bei DFFB oder HFF.
Da hat man keine Chance, die haben auch Fassbinder nicht genommen. Und diese Hochschulen sind mMn auch ziemlich dämlich angelegt.

Bewerber: Zwischen 22-30, bitte 1,5 Jahre schon in der Branche gearbeitet haben, bitte schon 2 Werbefilme und ein Kurzfilm gedreht haben ach ja, und nen Kinofilm wär auch nicht schlecht. (übertrieben aber im grunde wahr).

Die Hochschulen nehmen nicht die Leute mit Talent sondern die die schon alles können. Keine Ahnung was ihr da noch wollt. Einer Meiner Dozenten unterrichtet auch an der HFF und sagt selber auch: Man kommt da als Student hin, macht im ersten jahr nen film. Am ende sagen deine Dozenten: Super oder Scheisse. Ende.

Ich bin 20 und werd da nicht genommen weil ich alle Vorraussetzungen nicht erfülle.
Alternativen? Praktikas? Dadurch wird man nicht Regisseur gell?

lg,
tammy


Meinst du die "DEKRA Medienakademie" ?
Gehört übrigens auch zur berühmt berüchtigten AMAK AG.
Wieso fallen die Leute immer noch auf dieses Schwindelstudium rein???
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Neuer Beitragvon tammy » Di Mär 04, 2008 22:47

weil sie nicht gewarnt werden. und ja, es ist die Dekra.
schwere entscheidung was?
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Neuer Beitragvon Keyser Söze » Fr Mär 07, 2008 21:57

agree aus eigener, leidvoller Erfahrung (nicht gewarnt) mit tammy.
Um alles, wo "AMAK" draufsteht, sollte man einen großen Bogen machen.
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Neuer Beitragvon flucht » Sa Mär 08, 2008 9:39

brocke hat geschrieben:
Jonathan1.5 hat geschrieben:

Weisst du eigentlich was Bachelor of Arts bedeutet? Das kann alles bedeuten. Das ist nicht ein besonders künstlerischer Abschluß. Man kann z.b. auch einen Bachelor of Arts of Arbeitslosenmanagement machen.


OmG. Wenn Du den BA nicht kennst, dann hast Du die Hochschulentwicklung der letzten Jahre wohl verschlafen. Der Bachelor hat bei uns den Platz des Diploms eingenommen, er wird in vielen europäischen Ländern vergeben um eine Vergleichbarkeit möglich zu machen. Und er ist eine Menge Wert, vor allem wenn man danach im Ausland tätig sein möchte.

Und nochwas zur Medienakademie:
Jede Filmschule ist besser als die Möglichkeit zuhause zu bleiben und seinen Arsch auf der Couch zu vergrößern. Und die privaten Akademien brauchen sich nicht vor den Staatlichen zu verstecken.
Ich verstehe auch nicht den Vorwurf, dass dort mit DV gedreht wird. Das ist doch kein Makel.
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Neuer Beitragvon kuleshov » Sa Mär 08, 2008 12:34

brocke hat geschrieben:
Jonathan1.5 hat geschrieben:

Weisst du eigentlich was Bachelor of Arts bedeutet? Das kann alles bedeuten. Das ist nicht ein besonders künstlerischer Abschluß. Man kann z.b. auch einen Bachelor of Arts of Arbeitslosenmanagement machen.


OmG. Wenn Du den BA nicht kennst, dann hast Du die Hochschulentwicklung der letzten Jahre wohl verschlafen. Der Bachelor hat bei uns den Platz des Diploms eingenommen, er wird in vielen europäischen Ländern vergeben um eine Vergleichbarkeit möglich zu machen. Und er ist eine Menge Wert, vor allem wenn man danach im Ausland tätig sein möchte.

Und nochwas zur Medienakademie:
Jede Filmschule ist besser als die Möglichkeit zuhause zu bleiben und seinen Arsch auf der Couch zu vergrößern. Und die privaten Akademien brauchen sich nicht vor den Staatlichen zu verstecken.
Ich verstehe auch nicht den Vorwurf, dass dort mit DV gedreht wird. Das ist doch kein Makel.


vielleicht meinte er die sollten mit hdv drehen?hmmm,eigentlich sagt doch das aufnahmeformat nix über die qualität des studiums aus.ich würd auch lieber auf ner filmaka mit digi drehen als mit 16mm,weil das ja eher zukunft hat
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Neuer Beitragvon cineflo » Sa Mär 08, 2008 14:11

flucht hat geschrieben:
brocke hat geschrieben:
Jonathan1.5 hat geschrieben:


Und nochwas zur Medienakademie:
Jede Filmschule ist besser als die Möglichkeit zuhause zu bleiben und seinen Arsch auf der Couch zu vergrößern. Und die privaten Akademien brauchen sich nicht vor den Staatlichen zu verstecken.


Trifft leider nicht auf die DEKRA zu!
Einen gutes Team zum filmen findet man auch ausserhalb dieser Anstalt!
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Neuer Beitragvon lou_ziffer » Sa Mär 08, 2008 14:18

:D
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Neuer Beitragvon flucht » So Mär 09, 2008 9:27

cineflo hat geschrieben:
flucht hat geschrieben:
brocke hat geschrieben:
Jonathan1.5 hat geschrieben:


Und nochwas zur Medienakademie:
Jede Filmschule ist besser als die Möglichkeit zuhause zu bleiben und seinen Arsch auf der Couch zu vergrößern. Und die privaten Akademien brauchen sich nicht vor den Staatlichen zu verstecken.


Trifft leider nicht auf die DEKRA zu!
Einen gutes Team zum filmen findet man auch ausserhalb dieser Anstalt!


:shock: Mein Gott, das muss ja wirklich eine üble Schule sein, hab ja in soo vielen Threads noch nicht ein gutes Wort über diese Schule gehört.
Vielleicht führt das eben zu einer seltsamen Eigendynamik und talentierte Studienbewerber meiden deshalb diese Schule und das führt dazu, dass eher Untalentierte sich dort bewerben und die Schule noch schlechter wird !?!?!?
(Nur ein experimenteller Gedankengang, ohne Grundlage empirischer Daten)
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Neuer Beitragvon brocke » So Mär 09, 2008 10:05

wieso werde ich eigentlich überall falsch gequotet ?

achja und kann mal jemand das Berlien im Betreff verbessern das sieht ja schlimm aus.
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...

Neuer Beitragvon Schosy » Mi Jun 04, 2008 18:02

^Ja ich weiß ist schon ne Weile her..aber ich dachte ich sag trotzdem mal was dazu.
Zugegeben es gibt viele Diskussionen darüber ob das Studium an der Dekra etwas bringt und ja ein Großteil der diesjährigen FF Klasse regt sich über das Studium auf und denkt ans abbrechen (in den anderen Studienrichtungen auch aber darum geht es ja hier gerade nicht), allerdings, ist auch auffällig dass der Großteil unserer Vorgänger sich nicht den ganzen Tag beschwert und über die Uni aufregt, sondern einfach etwas macht. Unterm Strich gesehen, wird sich eben von jeden aufgeregt die einfach nicht aus dem Arsch kommen und sich die Kamera schnappen und ihr Zeug drehen, sondern nur rumlabern dass sie mal zum Kino und was weiß ich noch alles wollen. Da brauch man sich auch nich über die Technik aufregen, shcließlich ist es egal ob man mit einer HD oder ner DV totalen Rotz dreht und wenns ne gute Story is und man nen ordentlich Kameramann hat überzeugt das auch mit ner DV Cam... man kann es natürlich hinschmeißen ...warum auch nicht 10 000 aus dem fenster schmeißen... ohne es richtig probiert zu haben...schließlich kann mans ja auf die Schule schieben dass es nicht geklappt hat... in meinen Augen völliger Unsinn, es gibt genügend Regisseure die es auch ohne uni geschafft ham, mit ner Handkamera oder so und die ham trotzdem überzeugt...also erstmal richtig ausprobieren...dann kann man sich nochma aufregen...

P.s.: So viele Nazis gibts in Mittweida gar nich :]
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Neuer Beitragvon jab102 » Fr Jun 06, 2008 9:33

ich weiß jetzt kommt wieder "es gibt ne suchfunktion"

ich hab mir wirklich mühe gegeben! Es aber leider nicht gefunden.

Hat einer von euch nen aktuelles Hochschulranking im Bereich Medien (vielleicht sogar Regie)?


Gruss,
Jab102
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Neuer Beitragvon Julschn » Fr Jan 09, 2009 23:05

Keyser Söze hat geschrieben:agree aus eigener, leidvoller Erfahrung (nicht gewarnt) mit tammy.
Um alles, wo "AMAK" draufsteht, sollte man einen großen Bogen machen.


Kannst du bitte mal sachlich begründen, warum?
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Neuer Beitragvon Miss Daisy » Mi Jun 03, 2009 15:31

Auch wenn das Thema schon eine Weile "tot" ist, möchte ich jetzt auch nochmal meinen Senf dazu geben.
Ich habe mich Anfang dieses Jahres bei der medienakademie Hamburg beworben, habe eine Einladung zum Infomrations- und Aufnahmetag bekommen und da fing das Desaster auch schon an. Es wurde darum gebeten, man möge doch per Mail bestätigen, dass man teilnimmt oder eben absagen. Gesagt getan, hab eine Bestätigung hingeschickt und noch eine Frage bezüglich der benötigten Bewerbungsunterlagen gestellt, auf diese Mail bekam ich nie eine Antwort, obwohl folgender Satz in der Einladungsmail stand: "Im Medienbereich steht zuverlässige Kommunikation ganz weit oben. Wir bitten Sie deshalb, unsere Einladung zu lesen und zuverlässig zu beantworten." Daraus schließe ich eigentlich, dass die ihre Mails mal lesen. Na ja, hab dann da angerufen, die benötigten Infos erfragt usw. Der Aufnahmetag an sich war dann auch ganz ok. Da wurde einem dann gesagt, dass man so etwas in 10-14 Tagen Bescheid bekäme, ob man angenommen wäre oder nicht.
Ich habe also gewartet... Nach 3 Wochen habe ich dann da mal angerufen, was denn nun wäre... Es folgte ein langes Suchen in der Datenbank und dann die Info, dass mein Fall irgendwie noch nicht entschieden wäre, wieso konnte man mir da auch nicht sagen, da mein Test anscheinend gut gewesen war. Da hab ich mich (mal wieder) gewundert, aber gut, mir wurde ein 2. Vorstellungstermin vorgeschlagen.
Der Tag des 2. Termins war dann also da, ich wurde auch sehr freundlich in Empfang genommen, mir wurde Kaffee angeboten und so, alles echt nett. Das Gespräch an sich war auch ganz nett, auch wenn es sich mehr darum dreht, ob ich Geschwister habe, was ich so in meiner Freizeit mache, was meine Eltern machen usw., weniger um meine Motivation ein Studium an der medienakademie anfangen zu wollen. Fand ich ein bisschen komisch. Außerdem wurde mir gesagt, dass ich mich sehr verändern müsse, wenn ich es zu was bringen wolle (ich habe lange, dunkelbraune Haare, mir wurde zu einem Kurzhaarschnitt und einer anderen Haarfarbe geraten). Ich hatte zu Anfang des Gesprächs klipp und klar gesagt, dass ich bereit bin, berufliches und privates zu trennen, aber das war irgendwie überhört worden, allerdings wollte ich mir da keine Typberatung verpassen lassen. Na ja, lange Rede kurzer Sinn, mir wurde dann zugesagt, dass ich angenommen werde und bekam kurz darauf dann auch per Post den Bescheid.
Habe mich allerdings gegen diesen Studienplatz entschieden, da 25.000€ eine Menge Geld sind, für die ich eine bessere Organisation etc. verlange.
Heute bekam ich dann eine Einladung zum nächsten Informations- und Aufnahmetag, da war ich noch glücklicher, dass ich mich für einen anderen Studienplatz entschieden habe, denn meiner Meinugn nach sollte sowas nicht passieren.
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Neuer Beitragvon krebsdieterdöbelfrankeier » Do Jun 04, 2009 11:55

Jetzt mal ganz im ernst:

wer an der medienakademie studiert wird es mit großer sicherheit (!!!) irgendwann bereuen.

hier stehen sachen wie dffb und medienakademie wären gleichzusetzten!!?

wenn ich das lese wird mir echt schlecht und dann frage ich mich: haben die leute überhaupt irgenweinen plan von dem, was sie vor haben zu studieren? das kanns echt nicht sein!

man sollte sich schon wirklcih grundlegend informieren, wenn man Regie studieren möchte und nicht aus faulheit einfach an der nächstbesten privaten schule studieren.

dann würde einem auch auffallen, was für ein mist diese schulen sind.

das ist wirkliche der letzte scheiß! schmeißt euer geld in einen gulli oder überweist es mir und haut eure köpfe gegen steine aber verballert eure 300 mücken im monat doch nicht an die medienakademie!!!

bei einer aufnahmeprüfung muss man nichts vorbereiten. man kan da reinplatzen und auf teller kacken und wird gem´nommen, haupstache die kohle stimmt. mit mir wurden alle bewerber genommen. ich war gerade 19 und hatte absolut keinen plan von film. in der prüfung wurden mir bilder von hollywoodgrößen wie anthony hopkins gezeigt und dan sollte ich sagen welcher schauspieler das ist. ist doch lächerlich!

gut das ich das abgelehnt habe. und ich rate jedem dazu gründlichst nachzudenken, ob das wirklich das ist, was er machen will.

guckt euch doch mal die abschlussfilme von denen an. video. billig. da ist nix mit dollyfahrten, kamaerkränen und 35 mm oder so.
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Neuer Beitragvon Mel_One » Fr Jul 03, 2009 18:15

Nur um die leidige Bachelor Frage zu beantworden:

Bachelor of Arts bezieht sich auf Sprach- und Kulturwissenschaften, Sport- und Sportwissenschaften, Sozialwissenschaften und Kunstwissenschaften
es gibt aber auch Bachelor of Science, Bachelor of Engineering, Bachlor of Laws, Bachelor of Music, Bachelor of Fine Arts und Bachelor of Education werden je nach dem was dein Fachgebiet is .... :?

Steht alles in disen grünen Bücheraus dem Arbeitsamt die heißen "Studien-& Berufswahl 200so und so/200so und so" 8)
Aber mine Mutter is ja au Berufsberater ich bin total versorgt :D
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Neuer Beitragvon inferno » So Jul 05, 2009 18:15

ich war bei der ersten "preisverleihung" der macromedia in köln und hab mir die filme im kino angsehen.
die waren sooo schlecht. also wirklich, so einens scheiß habe ich lange ni9cht mehr gesehen, da waren tatsächlich alle klischees erfüllt und beschissen umgesetzt, die man sich vorstellen kann. mini dv, schlechter ton, das sah alles aus wie die bewerbung eines amateurs an filmhochschulen, der sofort im müll landet. trotzdem sind die alle wie piekfein in schlips und cocktailkleid auf die bühne gegangen und haben die preise wie goldene palmen entgegengenommen. im publikum saßen selbstverständlich fast ausschließlich eltern, die somit beruhigt wurden, dass ihr geld sinnvoll angelegt ist. eine verarschung erster güte.
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Neuer Beitragvon Holgeria » Sa Jul 11, 2009 21:34

ihr seid ja voll geil, macht hier voll ein auf Alleswisser und sagt dann, dass ihr abgesagt habt...is schon geil muss ich sagen....quasi reden aber nix wissen....
ersten ist es schwer vernünftige dinger zu finden, bei denen man nicht 25.000 euro bezahlen muss...zweitens ist es reine einstellungssache...es gibt viele die denken, dass sie dadurch zum film kommen, aber wer so denkt is selber schuld...man muss seine zukunft schon in die eigenen händen nehmen und das ist nun mal an jeder uni so....derjenige, der die kamera nimmt, der kann dann auch mal was, egal womit man dreht...was man übt das übt man...wir hatten schon in der ersten woche die kamera in der hand und darin haben wir schon vieles gelernt...
außerdem is das persönliche an der uni auch sehr wertvoll...klar...manchmal gibt es dinge die net so klappen...aber dafür helfen sich alle...und zum thema veraltete technik...ich will mal sehen ob ihr es verantworten könnt die neueste technik an ungelernte studenten abzugeben....das is doch schon n ding der logik, dass man dann nicht alles neu machen kann, wenn mal wieder einer nicht checkt, dass da n kabel in der kamera steckt....selbst wenn die viel geld haben müssten (ihr wisst ja gar nicht wieviel davon die dozenten bekommen!!!!!!!)...immerneue technik is einfach unlogisch
bevor ihr weiter rummeckert, müsst ihr auch wissen wie es intern is und was ihr eigentlich wollt...

p.s.: in meinem einstellungstest ging es um technik und die fähigkeit zu schreiben, die ich jetzt hier nicht unter beweis stellen wollte....manchmal hat man auch keine zeit
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Neuer Beitragvon filmerflo » So Feb 21, 2010 17:44

Ich war am Mittwoch beim Infotag und habe einen ziemlich guten Eindruck von der Medienakademie in Hamburg.Am nächsten Tag kam dann auch schon die Zusage für den Studiengang Kamera.

Würde gern wissen wieso das Studium dort so schlecht sein soll, denn ich sehe hier fast nur Beschwerden ohne nennenswerte Fakten, die sie stützen.

Flo
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Neuer Beitragvon krebsdieterdöbelfrankeier » Di Feb 23, 2010 0:13

@ filmerflo

Es tut mir echt leid wenn ich das so schreiben muss, aber wenn du die Medienakademie für so gut befindest hast du keine Erfahrung und keine Ahnung.

Ich habe auch überhaupt keine Lust hier argumentativ zu schreiben. Ich kann dir nur raten zu recherchieren. Wie viele Absolventen der Medienakademie des Studiengangs Regie arbeiten auch in diesem Beruf? Geh doch einfach mal auf eine Agentur für Regisseure und was wirst du feststellen? Das sind dann Abgänger der DFFB, LUBU, HFF München und Potsdam, vielleicht findest ein paar von der KHM, ganz vielleicht auch von der IFS und irgendwo auch von der HFBK Hamburg, Kunsthochschule für ua. audiovisuelle Medien in Kassel (zweifacher Oscarpreisträer Animation, weiß nur keiner) und andere.

Aber du wirst keinen finden, der an der Medienakademie studiert hat. Beste Grüße an Bernd Mäder, er ist ein verdammter Abzocker!

Das schreibe ich nicht aus persönlichen Gründen, sondern weil ich es unfassbar finde was da abgezogen wird. Und ich finde es noch unfassbarer, dass Leute, wie Du Filmerflo, ohne sich grundlegend zu informieren - und damit meine ich nicht kurz googlen! - sich auf so einen Müll einlassen. Wie bräge kann man sein???

Studier da. Mach was du willst. Ja ja, studieren wo die Profis arbeiten bla bl bla. Wir wissens. Aber am Tag an dem du deinen Bachelor bekommst wirst du nicht wissen wohin mit dir.

Als Regisseur zb. bist du immer so viel wert wie dein (letzter) Film. Nenn mir verdammt noch mal einen Abschlussfilm der Medienakademie der irgendwas nennenswertes gewonnen hat! Ah.... merkste selber ne?

Gut. Des Weiteren, und auch das schreibe ich nicht nur so sondern weil ich es weiß, wirst du als Regisseur, der an der Medienakademie studiert hat in dieser knüppelharten Welt der Medien nicht für ernst befunden. Man nimmt dich schlicht nicht ernst. Ganz erhlich. Spar dein Geld. Und wenn du meinen ernst gemeinten Ratschlag nicht befolgst dann bitte renn in dein verderben und denk an mich in drei Jahren.

Das Gleiche gilt im übrigen für Kamera.
krebsdieterdöbelfrankeier
 
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Klarstellung

Neuer Beitragvon Maxstah » Mi Mär 03, 2010 11:20

@krebsdieterirgendwas...und den Rest hier

Ich wurde vor Kurzem darauf aufmerksam gemacht, was hier über die medienakademie gepostet wird und will nun mal einiges klarstellen.

Ich selbst bin Regiestudent im 5 Semester an der medienakademie in Hamburg.
Was bedeudet Regie?
Bei vielen Neuanwärtern im Bereich Regie scheint das typische Spielberg/Tarantino-Bild eingemeißelt zu sein. Glaubt mir, um berühmt werden zu wollen geht lieber zu DSDS, das geht schneller und ist einfacher. Regie bedeutet nicht etwa tausend Filme zu Hause stehen zu haben, mit Schal um den Hals herumzulaufen oder wie Tim Burton aussehen zu müssen. Sondern vielmehr sich in allen Bereichen der medienwirtschaft- und wissenschaft soweit auszukennen, dass man egal wie ein Problem lösen kann. Natürlich zählt eine gewisse künstlerische Ader mit in diesen Bereich, aber hauptsächlich geht es um soziale Kompetenzen und die Fähigkeit ein Team zu führen.
Ebensowenig clever ist es zu meinen, dass man sofort nach dem Studium groß auf die Leinwand kommt. Sicher, es gibt Ausnahmen, aber diese Ausnahmeregisseure haben auch den nötigen Biss und das weitreichende Netzwerk entwickelt um dies zu Stande zu bringen. Und dabei kommt es nicht darauf an, an welcher Uni man studiert hat. Viele Regisseure, die auf der Leinwand sind/waren, haben nicht einmal Regie studiert. Ferner ist es auch Blödsinn anzunehmen, dass man nur im Filmbereich tätig sein wird. Ich kenne viele Regisseure, die neben ihren Filmprojekten Syncronregie oder Werberegie oder im Bereich des Imagefilms untergwegs sind. Denn mal ehrlich in Deutschland verdient man mit Spielfilm nicht wirklich viel.
Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass ich viele namenhafte Projekte in kreativer Leitung bereits jetzt schon übernommen habe. Warum?
Die medienakademie bietet einem viele Möglichkeiten sich in der Branche einzufinden und zu etablieren, man muss sie nur nutzen. Jeder, der meint, er würde an die Hand genommen und zum Film geführt werden ist hier und generell in dieser Branche falsch.
Ich habe genau diese Möglichkeiten genutzt und es funktioniert ziemlich gut.
Sicher stimmt es, dass man nach dem Erhalt des Bachelors of Arts zunächst nicht weiss wo man hin soll, aber auch da hilft einem die medienakademie gut weiter indem sie einem Praktika vorschlägt und diese einem auch vermitteln kann. Jedoch liegt es bei jedem selbst, was er daraus macht.
Die Akademie bietet einem vor allem auch ein gefülltes Techniklager (welches nicht ausschließlich von den Studenten finanziert wird). Dieses steht für jeden, nach den Einführungen offen und ist ständig benutzbar. Nutzt man dieses, kommt man voran. Nutzt man dieses nicht, schreibt man hier solche Einträge wie krebsdieterblablabla...

Alles in allem ist die medienakademie keine Abzockeruni oder eine Stümpereinrichtung. Jeder, der wirklich im Bereich Film und Fernsehen arbeiten und ich meine ARBEITEN möchte, ist hier gut aufgehoben.

An alle Neuanwärter: kommt erst einmal zum Infotag und überzeugt euch selbst und gebt nicht viel auf negative Foreneinträge von unzufriedenen FF Studenten.
Es gibt immer die Kehrseite!

Gruß
Maxstah

PS: Es ist eine Frechheit hier in diesem Forum Menschen persönlich anzufahren.
Maxstah
 
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Neuer Beitragvon krebsdieterdöbelfrankeier » Mi Mär 03, 2010 16:15

Maxstah

Du schreibst Sachen, um die es in diesem Threat überhaupt gar nicht geht. Jedem hier ist klar, wie es um den Film steht, dass man nicht Tarantino-mäßig Erfolge feiern wird. Das ist doch überhaupt nicht Thema.

Es geht darum das Jungs wie Filmerflo keine Ahnung haben und mal wachgerüttelt werden müssen. Wenn du glaubst ich habe ihn persönlich angefahren lies meinen Post genauer.

Das du die Akademie schützt ist ja recht löblich aber im ernst, wenn du schreibst, nach dem Studium nimmt mich die Akademie an die Hand und bringt mir tolle Praktika, kann ich nur schmunzeln. Du hast verfluchte 6 Semester studiert, da will man arbeiten und keine Praktika mehr machen.

Ich habe jetzt fast 1 jahr durchgehend am Set gearbeitet und namenhafte Regiesseure wie Schauspieler kenengelernt, Markenfilm als zweite Produktionsassistenz im Prod.büro. Will ich nach meinem Studium noch mehr Praktika machen? Nein, ich glaube nicht.

Guck dir die Förderungen einer staatlichen Filmhochschule an und vergleiche sie mit der Akademie. Oder guck dir doch einfach mal eure sog. Abschlussfilme an. Es ist ja nicht mal so, dass nur Deppen wie ich so denken, hör dich doch mal im Berufsumfeld um, was man so über die Akademie sagt!

Das ist da Selbe wie mit den privaten Schauspielhochschulen, ich gehe davon aus, dass du auch da keinen blassen Schimmer hast. Es gibt in Europa 13 deutschsprachige staatliche Schauspielhochschulen. Die Ernst Busch Berlin hat beispielsweise 25 Studienlätze zu vergeben und sagenhafte 2.000 Bewerber!!! Wenn diese dann alle abschließen, glaubst du ernsthaft da schert sich noch jemand um die unzähligen privaten Abgänger? Die Antwort kennst du. Im Theater wird deine Bewerbung SOFORT aussortiert. Filmengagements ja, 5 DT im Jahr. Klasse. Klar, es gibt sie die Ausnahmen, aber das ist halt ne Ausnahme und dann musst du schon so ein Charaktertyp wie Schweiger, Wilke-Möhring, Maria-Lara sein.

Du bist im 5. Semester. Wie viele Filme hast du gemacht von denen du behaupten kannst das sie vom Look, Dramaturgie, Story, sendefähig wären? Darum gehts, auch wenn es ein Kurzfilm ist muss er vom Ding er sendefähig sein. Daran misst man sich, daran misst man dich!

Wie viele Praktika hast du vor deinem "Studium" gemacht? Ah ja.

Komm, lass gut sein. Ich habe da meine Meinung und die lässt sich nicht revidieren, dafür bin ich jetzt schon zu tief drin.

MFG
krebsdieterdöbelfrankeier
 
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Re: Medienakademie Berlien/Hamburg/München

Neuer Beitragvon Norton » Di Apr 06, 2010 23:42

hm, ...interessant wie die meinungen, wünsche, träume und abneigungen auseinander gehen.

der eine rät einem zu, der andere sagt: "lass es bloß sein!"

mir kommt es ein bißchen so vor als würden manche sich ärgern, dass sie nicht schnell genung schwimmen weil die badehose eine falsche ist.
ich denke man kann mit einer schwimmen oder es ohne tun, leztendlich zählt doch nur ob man schwimmen kann und ob man es auch bis zum ende des beckens schafft.

ich habe auch an der medienakademie in HH studiert... heute würde ich sagen, dass ich regisseur für musikvideo und werbefilm bin, da ich davon leben kann.

ich gehörte noch zu den letzten, die beim aufnahmeverfahren einen film abgeben mußten. ich mußte auch bei der aufnahmeprüfung regie mit einer darstellerin führen, die mir zur verfügung gestellt wurde.
das ist jetzt alles wohl nicht mehr so. aber,....
wenn es doch jetzt leichter ist angenommen zu werden? ...was spricht für denjenigen dagegen, dessen traum es nunmal ist regisseur zu werden.
ich bin ein quereinsteiger, eigentlich wollte ich modedesign studieren aber andere sachen haben mich ebenso interessiert... ein berater vom arbeitsamt sagte mir dann: "norton, werden sie doch regisseur, da können sie 7 berufe in einem ausüben!"
gesagt getan.
ich schaute im netz, fand die medienakademie... ich bewarb mich.. sollte ein film machen, gab ihn ab und wurde genommen. (mein bewerbungvideo war geil,...werde ich wohl 2012 professionell remaken.) (mir war klar das ich an den staatlichen unis in den jungen jahren keine chance hatte.. zudem war ich literaturmäßig grottenhaft. kunstgeschichte.. was war das??)
mir war klar das der durchschnittsregiestudent 28-30 jahre ist und lebenserfahrung haben muß.
das hatte ich nunmal alles nicht zu hauf.

gut, was ist mit dem geld... klar ist teuer.. aber wenn man so sieht: 4 mal mein letztes regiehonorar und die kosten sind eingespielt...

von anfang an hatte ich in der akademie ein gutes gefühl, ich erzähle heute noch beim drehen von den sprüchen und anekdoten der dozenten, die sie mir für die ewigkeit in mein hirn gepflanzt haben.

gerade n.skrovanek war immer für einen da, stand einen mit rat und tat zur seite.. beantwortet um 4:37h mails und grüßte um 8:36h auf dem gang. frank breest hatte bei postpro fragen immer eine antowort parat. m. schaufert ein mega nerd, hat einem jede erdenkliche möglichkeit der technischen ausführung nahegebracht.

ich weiß nicht was sich mache beschweren wenn sie die möglichkeiten nicht nehmen sondern lieber rumnölen,
wir hatten produktionskunde bei heike kunze, und ich habe gelernt kalkus zu schreiben... die ich heute regelmäßig schreiben muß.
wir hatten medienrecht, und promt hatte ich im ersten jahr probleme mit einem auftraggeber der nicht zahlen wollten...und ich wußte was zu tun war.
ich hatte schnitt, kamera, photoshop und weiß, dass man in diesen sachen nur fit bleibt wenn man sich damit immer und immer wieder beschäftigt.
wir haben gelernt treatments zu schreiben.... ich schreiben häufig welche und auch gewinne ich ausschreibungen.
wir haben pitchen gelernt und auch heute noch gewinne ich nahezu jeden pitch.
ich habe drehbuchschreiben gelernt und gelernt drehfolgen zu erstellen.. alles brauche ich heute.
auch schauspielführen habe ich gelernt und weiß, dass der zugang zum darsteller mit das wichtigste ist..

all das kann man dort lernen, WENN man sich nebenher damit ebenso intensiv beschäftigt wie ich. die anderen sind immer party machen gegangen.. ich habe mir die technik geliehen und gedreht, geprobt, propiert..

ich kann nur jedem raten, bild dir deine eigene meinung.... lernt die dritte sicht der dinge... seid objektiv... hört nicht auf mich oder auf das was andere sagen. du hast ein ziel, dann plane wie du es erreichst... mit der medienakademie oder ohne..

ich habe mit der medienakedemie geplant.. und ich habe meiner meinung nach das richtige getan.. mein weg ist noch lange nicht zu ende..
und sicher bin ich mir, das ich bei einem fesitval erzählen werde wo ich damals gelernt habe.auch ein guter kollege von mir der hamed hat in L.A. das elevate filmfestival gewonnen.. und auch er ist von der medienakademie

wie detlef röhnfled meinte: "das wichtigste, wenn sie regisseur werden wollen.... bleiben sie dabei!"

in diesem sinne gute nacht!
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Re: Medienakademie Berlien/Hamburg/München

Neuer Beitragvon tomVIP » Mi Apr 07, 2010 8:59

Hallo Leute,

ich finde hier wird ein Thema zu heiß diskutiert welches doch inzwischen in der Normalität angekommen sein sollte - privat finanziertes Bachelor Studium. Auch ich habe an der medienakademie studiert - zu einer Zeit als man sogar seiner akademisch geprägten Verwandschaft erklären musste welchen Abschluss man denn da jetzt macht. Es war eine spannende und lehrreiche Zeit - manchmal etwas rumpelig aber ich habe viel für mein Berufsleben mitgenommen.
Die Dozenten von Damals sind die Kollegen von heute. Der Kontakt zur Medienakademie besteht nach wie vor. Nicht weil ich es muss, sondern weil ich es will. Ich bin ohne Praktikum und Volo direkt ins Berufsleben durchgestartet, aber manchmal brauche auch ich im Jahre 5 nach meinem Abschluss doch noch mal einen technischen Rat von Frank Breest oder ich berate mich in journalistischen Fragen mit meinem ehemaligen Dozenten und heutigem Freund und Geschäftspartner Jörg Ellmann.
Das Techniklager der medienakademie steht auch mit nach wie vor offen und ich bin immer wieder erstaunt mit welchem finanziellem Aufwand dort die Studenten mit Technik ausgestattet werden. Das Geld für`s Studium fließt definitiv ins Studium und wird nicht, wie hier an anderer Stelle bahauptet, dafür verwendet um sich die Taschen voll zu hauen.
Die Studiengebühr war auf jeden Fall gut angelegt. Ich konnte direkt nach dem Abschluss von meiner Tätigkeit leben. Der damals aufgenommene Kredit ist nächstes Jahr Geschichte. Ein neues Auto ist bestellt und ich denke inzwischen über eine Eigentumswohnung nach. Das Leben ist schön als Fernsehschaffender.
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Re: Medienakademie Berlien/Hamburg/München

Neuer Beitragvon krebsdieterdöbelfrankeier » Mi Apr 07, 2010 9:15

Und so lebte TomVIP in Ruhe und Frieden bis ans Ende seiner Tage.

Eine schöne Geschichte. Mir fällt auf, dass die letzten zwei positiven Beiträge innerhalb kürzester Zeit hintereinander von Usern geschrieben wurden, die überhaupt ihren aller ersten Beitrag in dieses Forum gepostet haben.

Ich mein, das Forum fungiert ja nun auch sehr als Werbung... Der Medienakademie würde ich zutrauen dass hinter euch beiden ein Dozent oder Herr Mäder selbst steckt.
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Re: Medienakademie Berlien/Hamburg/München

Neuer Beitragvon floschi » Sa Apr 10, 2010 8:40

Hallo Leute,

ich habe auch an der medienakademie studiert (Fachrichtung –Regie). Bin letztes Jahr fertig geworden.

Ich möchte nun auch versuchen, für diejenigen die eine Bewerbung in Erwägung ziehen, ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen.

Ich richte mich deshalb insbesondere an diejenigen die gar keine Erfahrung haben, da ich leider während der Aufnahmetage immer wieder mit jungen Bewerbern sprach, die gar illusorische Vorstellungen von Jobs in der Filmbranche haben oder gar keine. Was ich immer skurril fand, weil ist ja nicht billig der Spaß…

(Kurz zu „Norton“: hinter ihm steckt nicht Dr. Mäder (einer der Geschäftsführer von „die medienakademie AG“). Er ist ein ehemaliger Student, den ich auch persönlich kenne. Ich habe in meinem ersten Jahr an einer Produktion von ihm mitgearbeitet.

Kurz zu meinem Werdegang:
Ich erzähl euch dass nur, damit ihr seht auf welchem Fundament meine Meinung steht. Sorry, für diejenigen die sich „vollgelabert“ fühlen.
Ich habe auch schon früh angefangen und dann beim OK-Kiel Kurse gemacht und angehende Studenten der HFF kennengelernt, bei deren Bewerbungsfilmen ich mithelfen durfte. Dann wollte ich es aber richtig wissen. Vor dem Studium habe ich nach einem mehrmonatigen Praktikum eine Ausbildung in einer TV-Produktionsfirma absolviert, dann mein Abi nachgeholt und mit dem Studium begonnen. Seit 2000 habe ich auch während des Abiturs und des Studiums, aber am meisten in den Ferien, für diverse Produktionsfirmen gearbeitet. So und nu bin ich fertig mit dem B.A. hat also schon mal ne ganze Weile gedauert *lol*.

Mir ging es so wie vielen anderen hier. Ich habe meine drei Jahre Ausbildung hinter mich gebracht und es dann an der HFF versucht. Leider habe ich ihre Auflagen nicht 100 Prozentig erfüllt (damals waren es 6- Monate Praktikum im direkten Umfeld eines Regisseurs) und dann wurde ich zur Tür hinaus geschoben. Ich denke, dass ich hiermit eine Situation anspreche die viele hier im Forum kennen. Viele Alternativen sah ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Ich wollte Regisseurin werden aber wie.

Ich entschied mich dann für „die medienakademie“.

Generell:
Ich kann nur jedem dem es ernst ist im Filmgeschäft zu arbeiten raten, zunächst einmal ein Praktikum in einer Produktionsfirma zu absolvieren, um sich mit der Arbeitssituation und den Abläufen vertraut zu machen. Es muss ja keine Ausbildung sein ;-) aber ein paar Monate geben den richtigen Geschmack. Ich denke, dass einige sich sehr wundern werden. Und ja, auch Kaffeekochen und kopieren gehört dazu!
Das Filmgeschäft ist sehr hart und jeder der da arbeiten möchte, muss sich im Klaren darüber sein, dass man wenn Dreh ist seinen Arsch pünktlich aus dem Bett liften muss. Erst Recht wenn man als Prakti mit dem Set-Assi für den Kaffe zuständig ist!
Geschichten wie: „ich habe Kopfschmerzen oder Halsweh.“ sind da überhaupt nicht angebracht.
Zu dem benötigt man viel Ehrgeiz und Fleiß/ Eigeninitiative, muss einen langen Atem haben, Rückschläge wegstecken können und ein wenig Glück gehört sicher auch dazu. Träume sollte man haben, aber Traumtänzer werden von der Industrie schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Ich denke nach 10 Jahren kann ich das beurteilen. Zur HFF (80% der Abgänger der Regiestudiengänge entscheiden sich später etwas anderes zu machen, weil sie es in der Filmindustrie nicht packen. Diese Quote habe ich mir nicht aus dem Hintern gezogen. Die stammt von einem der HFF Professoren ). Das Leute wie „Norton“ so einen Super Einstieg schaffen ist keinesfalls selbstverständlich. Da steckt extrem viel Engagement hinter!
Es gibt auch sehr viele Quereinsteiger in der Branche die etwas studiert haben was nicht mal im Entferntesten mit Film zu tun hat. Diese haben sich meist über Praktika oder einen Fahrerjob hochgearbeitet.

Zum Studium an „die medienakademie“:
Da der ganze Studiengang eine Menge Geld kostet, sollte man sich wie oben bereits geschrieben im Klaren darüber sein auf was man sich einlässt (Praktika).
Nebenbei zu arbeiten kann ich wenig empfehlen. Es handelt sich um einen Vollzeitstudiengang in einer Art Klassenverband (fühlt sich eher an wie beim Abi als auf der Uni). Die meisten Leute die ich kenne die nebenbei z.B. im Schichtdienst (z.B. Tanke) gearbeitet haben, hatten oftmals Probleme ihre Arbeitszeiten mit denen der Uni (ich sag jetzt mal Uni), insbesondere bei Projektarbeiten zu koordinieren. Da die Anwesenheit auch obligatorisch ist, versteht die medienakademie da auch keinen Spaß. Zudem sollte man die Projektarbeiten die die Uni anbietet auch wahrnehmen, weil gerade diese einem sehr viel bringen! Und ja das Studium ist gerade auch in den technischen Bereichen sehr stark ausgeprägt und meiner Meinung nach hat das auch seinen Grund. Wer als Regisseur am Set arbeitet, hat es mit vielen unterschiedlichen Departments zu tun die er koordinieren muss. Es kann nur von Vorteil für einen Regisseur, sein Team und den Film sein, wenn ein Regisseur in der Lage ist eigene Vorschläge und Lösungsansätze für bestimmte Probleme mit zu entwickeln. Wenn er die Grundzüge der Arbeit seiner Mitarbeiter versteht, ist er in der Lage ihre Sprache zu sprechen und kann auch gute Arbeitsbedingungen für sein Team liefern. Deshalb muss er kein Techniker sein. Aber Grundwissen schützt ihn davor utopische Ideen zu entwickeln in die er sich verrennt und die ihm keiner seines Stabs so erfüllen kann. Also geht „nicht, gibt’s nicht“ – ist in dem Sinne – „geht nicht so – geht aber anders“.

Der Studiengang ist ein Bachelor Studiengang – also ein Grundstudium. Es gibt Spezialisierungen gegen Ende des 4. Semesters. Aber die eigentliche tiefe Spezialisierung findet danach statt. Entweder dann wenn man danach in die Industrie geht oder man einen Master macht. Oder Master und dann Industrie. Um falsche Vorstellungen gleich beiseite zu schieben. Kaum einer geht da raus und ist der fertige Regisseur, dem die Produktionsfirmen nachlaufen! Danach fängt die Arbeit erst richtig an. Man muss sich hocharbeiten und das kann unter Umständen Jahre dauern. Über Regieprakti – 2. Regieassi – Regieassi- und dann irgendwann ist der Traum zum greifen nah. Das ist nicht immer der Werdegang, aber so läuft es am häufigsten ab.
Die Spezialisierung des Studienganges an der medienakademie im Bereich Regie beinhaltet unter anderem Module wie Schauspielführung und Dramaturgie etc. auch die Studenten selbst bekommen in einem Modul Schauspielunterricht. Diese Module gehen allerdings nur über 3-4 Tage. Das man danach nicht der geborene Dramaturg ist, dürfte jedem mit ein wenig Verstand wohl klar sein. Das man sich das unter der Rubrik Regiestudiengang anders Vorstellt ist mir auch klar, aber auch da gilt es sich die entsprechenden Unterlagen mit dem Studienplan zu downloaden und ihr wisst ja: „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.“ ;-)
Zudem wie oben schon erwähnt wurde: Informiert euch umfangreich und nicht nur kurz mal googlen.


Zur Technik:
Ja, es wird in der Ausbildung generell mit elektronischen Kameras gearbeitet. Es gibt aber auch Module (auch im Regiestudiengang) in denen man eine 16mm Kamera in die Hand bekommt. Allerdings ist dies wieder auf die Modullaufzeit des Kurses begrenzt. Ebenso gibt es Kurse über Optiken etc. (downloaded auch den Plan von der Website). Also auch da bekommen die Regiestudenten einiges an Wissen mit. Teilweise mehr, als einigen lieb ist.
Das die Kamerastudenten natürlich lieber mit Filmkameras arbeiten möchten ist auch klar.
Aber ich beschränke mich hier auf den Regiestudiengang und ich denke die Basics sind gegeben. Alles Weitere lernt man dann ohnehin später am Set. Oftmals versteht man dann auch das was man vorher theoretisch hatte viel besser.

In der Praxis hat sich das bei mir so dargestellt: Kurs gehabt und während des Kurses gelernt wie man das Material im Dunkelsack einlegt. Dann hat der Kurs etwas gedreht als kleines Projekt um den Umgang zu üben. Jeder durfte mal dran. Um mal rein zu schnuppern ist das ganz schön, aber heute könnte ich aus dem Stehgreif keinen Film mehr in die Kassette legen. Muss ich auch nicht können, aber man hat in dem Kurs viel über die Beschaffenheit, Möglichkeiten und Grenzen des Materials erfahren. So ist das mit den Modulen. Deshalb ist die praktische Arbeit an den Projekten wichtig. Die Module sind zeitl. Halt sehr kurz gehalten, deshalb kann man nicht allzu tief in die Materie eindringen. Wer die möchte, muss sich selbst weiterbilden. Dabei kann man auch Unterstützung bei einigen Dozenten suchen. Wir haben z.B. nach den regulären Stunden mit unserem Dozenten Filme selbst entwickelt. Er hat dafür seine private Ausrüstung zur Verfügung gestellt und seine Zeit geopfert.

Was ich toll finde ist, dass die Studenten die Technik immer ausleihen können, (insofern man schnell genug ist, denn andere wollen sie ja auch) sogar über die Ferien. Ich konnte mir auch peu à peu ein wenig Geld mit kleinen Projekten nebenbei verdienen. Bei den Projekten die neben dem Studium angeboten werden, versuchen die Dozenten auch einen Obulus für die Studenten herauszuschlagen. Die Anzahl der Projekte hat seit meinem Abgang stark zugenommen.

Die Akademie ist technisch für die Anwendungen mit elektronischen Kameras gut ausgerüstet. Wer allerdings jetzt den fetten Kran aus einem Making-of erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Für den Einsatz der elektronischen Kameras (also DV, DVCam, DVC-Pro, Digi-Beta etc.) werden ABC-Kräne eingesetzt. Diese sind für die Studenten leicht zu transportieren und sind absolut professionelles Equipment für Kameras aus dieser Klasse. (Will sagen, wenn z.B. eine Doku mit elektronischen Kameras produziert wird, benutzt man diese auch). Zu meiner Zeit gab es allerdings nur einen. Da müsst ihr euch dann ran halten und früh buchen. Wer sich nicht mit dem „Rollbrettdolly“ anfreunden kann, sollte sich mit den Jungs in der Kamerawerkstatt von Studio Hamburg gutstellen. Ein Praktikum dort ist übrigens ohnehin sehr zu empfehlen!

Mitweida
Ja, alle Studenten müssen nach Mittweida. Das ist der staatl. Übergang. Euer Bachelor Zeugnis wird auch von der dortigen Hochschule (FH Mittweida) ausgestellt werden. Und ja, Mittweida ist ein Kaff im Osten und es gibt dort auch Rechte. Die sind aber nicht ständig präsent und randalieren. Ich habe sie nur einen Abend gesehen. Da hingen die vor einem Imbiss herum und brüllten über die Straße. Ganz ehrlich, mir hat das auch gereicht. Ansonsten habe ich sie nicht zu Gesicht bekommen. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass jemals zu Übergriffen auf Kommilitonen kam.

Mittweida selbst:
Als ich dort ankam sagte ein Kommilitone zu mir nur: Das ist nicht mal mehr DDR, das ist Nachkriegsdeutschland.“ Der Ort an sich ist nicht super schick, aber die Uni dort ist wirklich extrem modern. Mit touch Screens zur Orientieren etc. ich habe mich wirklich gewundert. Und technisch sind die wirklich auch sehr gut ausgestattet. Könnt ihr euch ja auch auf deren Seite ansehen. Es gibt direkt neben der Uni einen Lidl, eine Pizza- und Dönerbude, also verhungern wird da keiner.
Kurzum: Ihr seid da ca. 6 Wochen und habt da eure Vorlesungen. Dabei ist nicht in allen Vorlesungen die Anwesenheit obligatorisch. Viele fahren auch nur zu den obligatorischen Kursen hin und nutzen die Skripte der Professoren und natürlich die Mitschriften des vorigen Jahrgangs.
Am schwierigsten ist es dort eine Unterkunft zu bekommen. Wer vermietet schon ne Wohnung für 6 Wochen? Das ist nicht so einfach, allerdings haben es bisher auch noch alle geschafft eine Butze zu finden. Ich z.B. hab zur Untermiete bei einem Studenten gewohnt der im Ausland war. War sehr cool, weil die Wohnung komplett möbliert war. Die Wohnungssuche ist sicher nervig, kann und muss man aber mit leben.

All in all:
Ich würde sagen, der Studiengang macht einem zu einem Allrounder mit leichter Spezialisierung auf den Fachbereich Regie. Ich für meinen Teil bereue es nicht, dass ich mich dafür entschieden habe. Zudem ich auch während des Studienganges bemerkt habe, dass ich im Bereich der Produktion arbeiten möchte. Dies liegt auch an den Dozenten, die eher als ich bemerkten, dass meine Begabung eher in diesem Bereich liegt und mich dorthinein drängten. Worüber ich jetzt auch sehr froh bin! Die akademie hat mir dabei geholfen einen Praktikumsplatz zu finden, der dazu geführt hat, dass ich nun auch in der Produktion arbeiten kann und es auch tue.
Das heißt aber auf keinen Fall, dass ich durchgehend beschäftigt bin. Falls jemand diese Vorstellung hat, sollte er sich von dieser bitte gleich trennen.
Es ist nun mal so, dass viele nach dem Bachelor Abschluss erstmal da stehen und sich umschauen müssen. Man sollte sich aus diesem Grund schon frühzeitig während des Studiums darum bemühen, während verschiedener Praktika Kontakte in die Branche zu knüpfen. Somit ist das Studium kein Garant für einen Arbeitsplatz, „man muss die Hinterbeine lang machen“.

Einige, wie mein ehemaliger Kommilitone, haben nach ihrem Studienpraktikum direkt als Cutterassistent in eine TV-Produktion einsteigen zu können. Dazu muss man auch sagen, dass er ebenso wie Norton, unheimlich engagiert und talentiert ist @ „Hinterbeine“.
Viele entscheiden sich auch weiter zu studieren. Wie z.B. ich. Meine andere Kommilitonin hat über ihr Praktikum in der Kamerawerkstatt sehr geniale Regiepraktika ergattern können, die sie nun zu der Aufnahme an der HFF befähigen. Für mich wäre das nichts (nochmal 4 Jahre), dafür bin ich inzwischen zu alt *lol*.

Ich habe auch einen Kumpel der mit mir damals in Kiel angefangen hat. Er bewarb sich zweimal an der HFF. Wurde abgelehnt, machte einen teuren Dramaturgie-Kurs und fährt nun seit 8 Jahren Taxi in Berlin, immer in der Hoffnung irgendwann seinen Traum doch noch wahr werden zusehen.
Also näh… Ich bin glücklich so wie es ist!

Ich kann euch nur raten: Macht Praktika und dann Infos einholen ohne Ende. Geht zum Infotag und fragt, ob ihr vielleicht mal in die Uni reinschnuppern könnt. Also mal als Gasthörer reinsetzen, damit ihr für euch entscheiden könnt, ob dies für euch der richtige Weg ist. Denn damit ist ja auch eine Menge Geld verbunden. Die meisten werden einen Kredit aufnehmen müssen, den sie sich für Jahre ans Bein fesseln. Und die Bank interessiert es nicht, ob ihr nach dem Studium gerade keinen Job habt.
Also sollte diese Entscheidung wohl überlegt sein.

Ich hoffe, dass dies einigen weiterhilft.

Grüße
Flo
floschi
 
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Re: Medienakademie Berlien/Hamburg/München

Neuer Beitragvon Ta_trAuM » So Apr 11, 2010 9:42

Okey Okey.... ich muss gestehen, dass ich um diese Uhrzeit schon tatkräftig Hausarbeit schreibe und mich leider nicht mehr überwinden kann den letzten Post zu lesen. Ich habe diese Diskussion dennoch angeregt verfolt.

Was mir besonders aufgefallen ist, sind die extremen Selbstzweifel die sich bei euch breit machen: "Ich bin nicht so begabt", oder "ich würde es eh nicht auf eine elite Schule schaffen". BOAH EY, kriegt den Arsch hoch sorry... Meint ihr bei uns ist es einfach gewesen angenommen zu werden??????? Wir haben auch 3 oder mehr Jahre vorher gearbeitet und für das Leben gelernt und uns dann beworben und uns dann bis zum Schluss durchgekämpft. Ich verstehe leider nicht die Haltung, weil so funktioniert das im Film leider nicht, und ja... das sieht man leider an den Abschlussfilmen. Vielleicht sage ich das auch nur, weil ich bis jetzt mich nicht soooweit informiert habe, wo vielleicht ein schicker Film läuft. Man kann soooo viel Budget haben, aber das macht noch keinen guten Film aus!
Ich bin immer der Meinung die Aufnahmekommission hat ein wahres Auge für Persönlichkeiten, die aufgenommen werden, scheint richtig zu sein... wer sich nicht einer stellt, weiß nie wo er steht, und kann sich weder verbessern noch selber Fehler analysieren. Und das finde ich gerade im Filmbereich schwer.

Achso, ich möchte nochmal aufmerksam machen, dass gerade im 2 Jahr Ludwigsburg mit 16mm gedreht wird, einfach um so ein Feeling zu bekommen, was es heißt sparsam mit Material zu sein, und den Zeitaufwand am Steenbeck zu überblicken. Außerdem ist ein filmischer Unterschied schon zu sehen, und jeder der mir sagt, mir ist egal ob DV/digiBeta im Vergleich zu HDV oder 16mm , der hat entweder keine Ahnung, oder aber, er legt gar keinen Wert auf den Look. Wenn das so ist, dann geht doch zum Regionalfernsehen die verzichten wirklich auf den Look und schlimmer noch sogar auf Ästhetik.

Man muss auf jedenfall wissen, wo will man hin und mit welchen Aufwand. Bezahlt man 25000 € und nimmt hin, dass der Stellenwert scheinbar auf dem Markt nicht gerade der Beste ist, aber weiß, dass man egal wie gut/schlecht man ist, dort ein Studium beginnen kann. Mir war es wichtig zu wissen, habe ich überhaupt das Zeug dazu!!!!
Man sollte immer einen Schritt nach dem anderen machen, und selber erst urteilen, wenn man beide Möglichkeiten kennt!!!! Aber das muss ich künftigen Regiebewerbern nicht sagen, die wissen ja wie das mit der Dualität ist!

Im Grunde gibt es hier wahrscheinlich niemanden, der mal auf einer staatlichen und einer priv. wie die Medienakademie war. Ich kenne die staatliche, und ich hol euch alle mal ein bisschen runter, auch wir fluchen mal über dies und das an der Schule, aber im Grund, sind 400 Leutschens aufm Campus verdammt wenig, und man ist nur am produzieren und lernen und es macht verdammt Spaß!!!

Also... denkt über die 25.000€ nach oder was das ist. Macht ne Ausbildung vorher, dann wisst ihr überhaupt, ob die Branche das richtige für euch ist!

Lieben Gruß
Ta
Wer Filme macht, muss sehen können ;)
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Re: Medienakademie Berlien/Hamburg/München

Neuer Beitragvon izzy83 » Fr Apr 30, 2010 16:54

Also vorweg,

ich bin auch Studentin an der Dekra Medienakademie in Berlin. Nach der Argumentation von floschi muss ich mich hier jetzt mal äußern. Du hast sicher recht, was das persönliche Engagement betrifft. Wenn man sich nicht bemüht, wird auch nichts. Allerdings geht es hier nicht darum, sondern schlicht und ergreifend um das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich weiß nicht wie der Einsatz von der Studienleitung und -beratung in Hamburg, München etc. zu bewerten ist und wie eure Ausstattung aussieht, aber in Berlin ist beides absolut minderwertig. Natürlich kann man es auch ohne Ausbildung im Film- und Fernsehbereich zu etwas bringen, aber wenn man mindestens 25.000 Euro in eine Ausbildung investiert, darf man doch ein gewisses Niveau erwarten. Mir ist völlig bewusst, dass der Bachelor nur ein Grundstudium involviert, allerdings ist das noch nicht mal ein Grundstudium. Ein Student, der sich an der Dekra Medienakademie bspw. zum Kameramann ausbilden lässt, ist nach seinem Studium weder zum Studiokameramann in Babelsberg noch für irgendeinen Kurzfilm geeignet. Auch wenn man sich privat weiterbildet, sollten doch an einer privaten Hochschule wenigstens die Grundzüge der Kameratechnik erläutert werden. Doch wenn man dies nur zwei Wochen in den gesamten zwei Jahren "gelehrt" bekommt, behält man doch recht wenig davon zurück.

Ich habe vorher eine Ausbildung zur Mediengestalterin für Bild und Ton gemacht, ausgestaltet von der IHK. Ich hatte Unterricht im OSZ Teltow. Die Technik dort ist der in Berlin um Lichtjahre voraus. Kann das sein bei Studiengebühren von ca. 600 Euro monatlich an der Medienakademie? Wir haben dort zwei halbwegs brauchbare Schnittplätze, dank der veralteten Computer stürzt aber des öfteren das Avid-System ab. Einen ganzen Film zu schneiden ist wirklich grauenhaft. Deshalb finanzieren sich jetzt besonders die Schnittstudenten ihre eigenen Schnittrechner zu Hause. Eine Studentin hat dafür eigens einen weiteren Kredit aufgenommen. Kein Scherz! Auch die Studienleitung ist weder im Film- und Fernsehbereich ausgebildet, die Direktorin ist eigentlich Naturwissenschaftlerin, und die Beratung ist auch minderwertig, da hier leider jegliche Kompetenz fehlt. Die Studienberaterin kommt auch aus einer anderen Branche und engagiert sich wenig für die Studenten. Eine Anfrage nach Praktika wird zwar angenommen, doch leider nicht bearbeitet. Als Grund wird genannt, dass die Studenten bis jetzt immer selbst etwas gefunden haben. Das Maximale, was man erwarten kann, ist eine ausgedruckte Liste von Filmproduktionsstandorten. Eine richtige Beratung habe ich anders erlebt, als ich mit einer Freundin, die an der HFF studiert, mit der Studienberaterin dort gesprochen habe. So viel Einsatz und Wissen habe ich selten erlebt. Ein weiterer großer Kritikpunkt ist der Stundenplan, der weder auf die einzelnen Bedürfnisse der Studiengänge zielt, noch irgendeinen Sinn ergibt. Alles wird durcheinander unterrichtet. Alle Studenten, egal welcher Richtung, haben anderthalb Jahre denselben Unterricht. Warum haben Regiestudenten 3 Wochen Produktionskunde und Designgestaltung mit Photoshop aber nur 2 Wochen Dramaturgie und Schauspielführung? Warum sind es insgesamt 8 Wochen Medienwissenschaften mit allen Unterformen aber nur 2 Wochen in den ganzen 2 Jahren Regieführung?? WEIL EINFACH NIEMAND EINEN PLAN HAT!!

Außerdem, was passiert mit den monatlichen 90 000 Euro von insgesamt 150 Studenten? Auch wenn die Miete teuer ist und die ungefähr 10 Dozenten bezahlt werden wollen, was passiert mit dem Rest? Wir haben schon seit einer gefühlten Ewigkeit keine neue Technik bekommen und ich vermute, dass aus diesem Grund unser Technikleiter gekündigt hat. Er will nicht so richtig mit der Sprache rausrücken. Irgendwie gibt es dort sowieso keine Transparenz, was die Finanzen und den täglichen Ablauf betrifft. Auf jede Nachfrage heißt es nur, wir haben kein Geld. Wo das Geld aber hingeht, will einem niemand sagen. Das Ganze hinterlässt doch einen faden Beigeschmack oder nicht? Also für den Preis bekommt man wirklich nicht die Leistung, die man erwarten würde. Jedes Praktikum oder Selbststudium bringt einem mehr. Aus diesem Grund habe ich vor, dagegen an zu gehen. Ich wollte das nur mal richtig stellen. Also wer unbedingt zu den Medien will, ist mit dieser Adresse wirklich nicht gut beraten. Egal in welchem Studiengang...
izzy83
 
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Re: Medienakademie Berlien/Hamburg/München

Neuer Beitragvon Shiva » Fr Apr 30, 2010 23:42

izzy83 hat geschrieben:Außerdem, was passiert mit den monatlichen 90 000 Euro von insgesamt 150 Studenten? (...) Auf jede Nachfrage heißt es nur, wir haben kein Geld. Wo das Geld aber hingeht, will einem niemand sagen.



scheinbar hat doch noch jemand einen weg gefunden, mit film und medien gutes geld zu verdienen :lol: die idee behalte ich im hinterkopf...
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