Oberlaender hat geschrieben:Mich störte bloß die unnötig große Zahl von Zivilisten, die in diesem Film mal eben getötet werden, als wären sie wertlos. Genauso, wie der Typ im Auto,der getötet wurde. Alle fandes es toll, weil er aussah, wie ein reiches, machtgieriges Arschloch und Zigarre rauchte. Wir entmenschlichen einfach alle Menschen und töten sie... Man konnte sich ja eh nicht mit ihnen identifizieren.
Ich finde das echt armseelig, auf so eine Weise zu unterhalten.
Das die opfer wertlos erscheinen liegt daran das sie es auch sind beziehungsweise sein sollen
Ihr wert liegt einzig und allein in der inszenierung ihres ablebens und im besten fall um eine botschaft zu übermitteln
dabei wird wie im film üblich mit archetypen gearbeitet das ist nicht gerade neu nur erfährt man sonst oft etwas mehr über die personen um eine emotionale legetimierung für ihr ableben zu entwickeln oder um es einfacher auszudrücken was interessieren mich schon bei herr der ringe die sorgen ängste und sonstigen gefühle eines dahindarbenden orks die ihm zu solch einer bösen kreatur haben werden lassen? Letztendlich wird ein guter mensch auch nur gekillt um zu zeigen wie böse der böse doch ist oder wie launisch das schicksal doch sein kann - wobei letzteres eventuell vermag tiefe zu suggerieren aber sich dafür des gleichen mittels bedient- dem tod
Es bleibt einem selbst überlassen ob der typ im wagen ein arschloch ist
der hauptcharakter glaubt es jedenfalls dieses blinde vertrauen in eine obrigkeit wird später bestraft durch die tötung seines vaters nur ist sein fazit keineswegs das killen zu unterlassen sondern nichts und niemanden einfach so zu vertrauen
Habe den film gesehen und mich sehr gut unterhalten gefühlt
Lustvolles töten für den webstuhl des schicksals mit durch adrenalin freigesetzten superkräften und unter verwendung telekinetischer projektile ist doch der oberknaller
Du bist was du tust, also tu wonach dir ist...