Hey du,
das sollte jetzt um Gottes Willen überhaubt nicht böse gemeint sein.
Ich wollte damit einfach nur sagen, dass eine Bewerbung wie auch das Studium hart ist, und das rumjammern gar nichts bringt. Das fing auch schon eh mit dem ersten Post an, wo bei mir im Sinn war, hey der zweifelt voll an sich selber, oder wo ist der Ehrgeiz.
Wollte den Film gut machen und sauber für mich abschließen um ihn auch nach Potsdam, Ludwigsburg und evtl Ruhrakademie zu schicken.
Das finde ich löblich, nur habe ich zum Beispiel meinen Bewerbungsfilm NUR für mich und meine Mitmenschen gemacht und habe nicht mal ins Auge gefasst mich damit zu bewerben, das kam später.
Auf Druck einen zufriedenstellenden Film zu machen, der einen selber und die Jury vielleicht beeindruckt ist sehr schwer und ich denke ehr unrealistisch, deswegen meinte ich auch "das liegt nur in euch drin". Denn ich vermute es wird immer zu zweifeln kommen, und man denkt sich, "hätte ich mal dies und jedes probiert" und man vergisst die eigene Handschrift.
Das nur als kleiner Stubser.
Jetzt sitz ich seit 4 Stunden vorm Rechner.
Ich verspreche dir hoch und heilig, im Studium wird es gang und gebe sein, dass du nach dem Unterricht noch locker unsummen an Stunden in Recherche Vorbereitung und Schreiben stecken wirst. Ich selber hänge gerade in der Recherche, aber es macht mir Spaß, weil ich mir eine Thematik für den Film gefunden habe, die mich auch sehr reizt und auch interessiert. Also noch ein Tip, macht das was euch interessiert für die Bewerbung und nicht irgendwas was cool sein könnte.
Kommt Leute, ich will keine Lösung, ich will nur Mitleid und Inspiration! Irgendwem muss es doch ähnlich gehen.
Wolltest du wirklich Mitleid haben? Wofür, dass du dir gerade die ehrenvollen Aufgabe stellst, dich an einer renomierten Filmhochschule zu bewerben? Neee, ich denke nicht. Siehe es als chance dein Handwerk auch zu verbessern und nicht als Bewerbung. Denn das kann wahrscheinlich auch hemmend sein.
Wie schon erwähnt habe ich meinen Film gemacht, und wollte mich auch erst ein Jahr später bewerben. Dann habe ich gesehen, die Filmakademie Baden-Württemberg hat noch Einsendeschluss und ich habe zwei Motivationsschreiben geschrieben ( Regie szen. und Montage/Schnitt standen für mich zur Auswahl und ich habe gesehen, dass ich mehr Spaß im Schnitt habe) und ich habe mich bewerben mit dem Gedanken im Hinterkopf, die erste Bewerbung geht eh daneben (das wurde mir jedenfalls von ehemaligen Hochschulabsolventen wais gemacht) Und ich wurde eingeladen, habe mich auch hier losgelöst mit den Aufgaben befasst, ohne wirklich an eine reale Chance zu glauben) und eine Woche später kam die Zusage.
Und ich habe schon mit einigen Dozenten, die unter anderem auch in der Aufnahmekomission sind, gesprochen... und sie meinte man sieht, ob man sich verbiegt, oder das zeigt was/wer man wirklich ist.
So, und wenn dein Rechner streikt und du das nicht vorher abgespeichert hast, selber Schuld

(als Editor passiert es häufiger, und man könnte sich selber in den Arsch treten) das zweite mal wird sowieso viel besser.
Ein Drehbuch hab ich noch nie geschrieben und krieg auch die Krise bei der grausamen Formatierung, an die ich mich in Zukunft noch gewöhnen muss
Es gibt für Word irgendsolche vorlagen, wo du nur noch eine F5 taste oder sowas tippst, und dann biste bei der Person oder F6 ist meinetwegen der Text. Leider weiß ich nicht mehr wie das heißt, und wo man das findet... schau doch einfach mal bei Skriptvorlagen... dann haste die richtige Formatierung auf jedenfall
Viel Erfolg
Ta