Software Englische Grammatik / Rechtschreibung

Alles rund ums Drehbuch schreiben und die richtige Dramaturgie für Film & TV

Moderator: Kobe

Software Englische Grammatik / Rechtschreibung

Neuer Beitragvon Billy Bob Thornton » So Jan 17, 2010 11:28

Moin,

hab schon gegoogelt bin aber leider nicht fündig geworden.

ich suche software zur überprüfung der Englischen Grammatik / Rechtschreibung für drehbücher, die ich auf englisch schreiben möchte.

kennt jemand eine software die das geschriebene auf grammatig und rechtschreibung überprüft?

schönen sonntag

b.b.t.
Setzen, sechs. Hefte raus, Klassenarbeit!!!
Billy Bob Thornton
 
Beiträge: 32
Registriert: Sa Apr 25, 2009 1:38

Neuer Beitragvon Dr Slag PhD » So Jan 17, 2010 18:02

Nein, so etwas gibt es nicht. Grammatik ist eine viel zu komplexe und kontextabhängige Angelegenheit, als daß sie von einem Programm automatisch erfaßt und korrigiert werden könnte. Für die Rechtschreibung kannst du zwar z.B. die Word-interne Rechtschreibprüfung verwenden, aber verlassen kannst du dich auch nicht drauf: Wenn ein falschgeschriebenes Wort ein anderes richtiggeschriebenes Wort ergibt (z.B. lose / loose), kann das Programm natürlich nicht erkennen, welches Wort du eigentlich verwenden wolltest.

Dir bleibt also nichts übrig, als den Text von einer anderen Person korrekturlesen zu lassen. Idealerweise von jemandem, der das beruflich macht. Das kostet natürlich Geld, darum die Frage: Warum überhaupt auf Englisch schreiben, vor allem, wenn die Sprache nicht "sitzt"?
Pardon me while I have a strange interlude.
Benutzeravatar
Dr Slag PhD
 
Beiträge: 131
Registriert: So Jul 23, 2006 19:16
Wohnort: Salzburg

Neuer Beitragvon Kobe » So Jan 17, 2010 19:37

Gibt es wohl. Jedes aktuelle WORD hat auch eine Grammatik-Korrektur. Und die gibt es natürlich auch auf Englisch. Also, die Grammatik-Korrektur aktivieren und den Text Copy-Paste in Word reinholen. So bekommst Du schon mal eine erste Hilfe.

Aber, es ist immer besser, Drehbücher von Menschen Korrektur lesen zu lassen - und zwar auf Papier! Und dann würde ich zu bedenken geben, dass Dialoge nicht immer "korrekte" Sprache sind - wenn nicht sogar keine "korrekte" Sprache sein sollten, denn wer spricht schon grammatikalisch korrekt...

k.
Benutzeravatar
Kobe
Moderator
 
Beiträge: 991
Registriert: Sa Aug 31, 2002 13:30

Neuer Beitragvon Dr Slag PhD » So Jan 17, 2010 23:54

Na sicherlich hat Word eine einfache Grammatik-Prüfung, aber für die gilt exakt dasselbe wie für die Rechtschreibprüfung - woher will das Programm wissen, was man meint? Word streicht alle Nase lang völlig korrekte Textelemente als "grammatikalisch problematisch" an, während eindeutige Fehler unkorrigiert bleiben. Es liegt nun mal in der Natur der Sprache, daß sie nicht so einfach automatisiert werden kann - genau der gleiche Grund, warum automatische Übersetzungsprogramme meist nur dadaistisches Geplapper abwerfen.
Pardon me while I have a strange interlude.
Benutzeravatar
Dr Slag PhD
 
Beiträge: 131
Registriert: So Jul 23, 2006 19:16
Wohnort: Salzburg

Neuer Beitragvon Billy Bob Thornton » Mo Jan 18, 2010 10:03

danke für eure hilfe.

hab mir sicherheitshalber gerade eben bei amazon zwei bücher zur englischen grammatik gekauft. büffel.

ich will in englisch schreiben, weil ich gerne mal ein drehbuch zu einem agenten in die usa schicken möchte. mal sehen, wie es ankommt. mal soll ja nie nie sagen.

grüße

b.b.t.
Setzen, sechs. Hefte raus, Klassenarbeit!!!
Billy Bob Thornton
 
Beiträge: 32
Registriert: Sa Apr 25, 2009 1:38

Neuer Beitragvon Dr Slag PhD » Mo Jan 18, 2010 13:59

Ein Standardwerk zur englischen Grammatik ist übrigens "Meaning and the English Verb" von Geoffrey Leech. Das war eins der Bücher, um die im Anglistikstudium keiner herum kam.
Pardon me while I have a strange interlude.
Benutzeravatar
Dr Slag PhD
 
Beiträge: 131
Registriert: So Jul 23, 2006 19:16
Wohnort: Salzburg

Neuer Beitragvon j1clark » Do Jan 21, 2010 20:28

Billy Bob Thornton hat geschrieben:danke für eure hilfe.

hab mir sicherheitshalber gerade eben bei amazon zwei bücher zur englischen grammatik gekauft. büffel.

ich will in englisch schreiben, weil ich gerne mal ein drehbuch zu einem agenten in die usa schicken möchte. mal sehen, wie es ankommt. mal soll ja nie nie sagen.

grüße

b.b.t.


Ich bin in der Lage nicht, ein Drehbuch ausführlich zu lektorieren, aber ich kann was lesen, und vielleicht helfen.

Aber schicken mir kein 200 seitiges 'episches' Stück... vielleicht die ersten 10 Seiten... dann weiter...

Und auch auch... Ich bin kein Englisch Lehrer... ich fühlte mich von solchen immer schlecht behandelt... mehr rot auf dem papier als auf dem Roten Platz 1. Mai...
Benutzeravatar
j1clark
 
Beiträge: 266
Registriert: Do Mai 10, 2007 18:05
Wohnort: Sued Kalifornien

Neuer Beitragvon j1clark » Do Jan 21, 2010 21:01

Dr Slag PhD hat geschrieben: Es liegt nun mal in der Natur der Sprache, daß sie nicht so einfach automatisiert werden kann - genau der gleiche Grund, warum automatische Übersetzungsprogramme meist nur dadaistisches Geplapper abwerfen.


"MS Word" und andere solche Programme sind, mMn..., für 'geschäftliche' Kommunikation geeignet. Ja sie können Rechschreibungfehler notieren, oder 'komplexe' oder fehlende Sätze andeuten...

Aber für kreative Werke fehlen sie sehr... besonders bei 'Drehbuch' Arbeit...
Benutzeravatar
j1clark
 
Beiträge: 266
Registriert: Do Mai 10, 2007 18:05
Wohnort: Sued Kalifornien

Neuer Beitragvon Billy Bob Thornton » Mo Jan 25, 2010 15:08

hi j1clark,

danke für dein angebot. es wird noch etwas dauern, bis ich es auf englisch geschrieben habe.

gruß

b.b.t.
Setzen, sechs. Hefte raus, Klassenarbeit!!!
Billy Bob Thornton
 
Beiträge: 32
Registriert: Sa Apr 25, 2009 1:38


Zurück zu Drehbuch & Dramaturgie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste