Aber du hast keine finanzstarke Lobby hinter dir.
Meinst du wirklich, dass die Legalize-it-Szene ausreichend Mittel mitbringt?
Seien wir doch mal ganz ehrlich, vielleicht nicht alle, aber die meisten Mitglieder dieser Szene sind Kiffer.
Und die würden die fünfzig Euro lieber verrauchen als in einen Film investieren.
Oder sie hätten keinen Bock auf den Stress.
Ich hatte komischerweise gerade heute über einen möglichen Plot nachgedacht, der in eine ähnliche Ecke abzielt, als ich in einem Forum gelesen hatte, dass Westerwelle plant, die Taliban quasi mittels finanzieller Anreize zu "resozialisieren".
Daher war meine Idee folgende:
In Afghanistan kann man nicht viel anbauen, Mohn und Cannabis sind am besten dazu geeignet unter den harten Bedingungen dort zu wachsen.
Da Cannabis u.a. auch ein wertvoller Rohstoff ist, so mein Gedanke, könnten einige Regierungen Weserwelles (im Plot natürlich ein frei erfundener Politiker) Vorschlag aufgreifen und Cannabisanbau fördern wollen. Natürlich THC-arme Sorten insbesondere für die Kleidungsindustrie. Damit die Einheimischen wieder eine Einnahmequelle und somit Sicherheit haben, was den Extremisten ihre Grundlage entzieht. Der Frieden in Afghanistan hätte eine Chance. Der Film könnte somit Peace Maker heißen.
Dann kommt aber die Baumwollindustrie ins Spiel und es kommt zu einer Bestechung (Parallelen zur Hotellobby- bzw. der Mövenpick-Affäre sind selbstverständlich nur zufällig

). Irgendwie sollten die Amerikaner noch eine Rolle spielen, und ab dieser Stelle wurde es kompliziert. Tja und dann kam ich nicht mehr weiter und ich hatte nach ein paar Minuten keine Lust mehr. Das Thema interessiert mich einfach nicht. Außerdem kam mir der Plot zu unrealistisch vor, auch wenn solch unglaubliche Dinge an der Tagesordnung sind, im Film wirkt so etwas immer unrealistisch, komischerweise.
Wenn man dann davon in der Zeitung liest, denkt man nur, ich wusste es doch, in einem Film würde man denken, was für eine unrealistische Scheiße.
Naja, zudem bin ich kein Freund von Drogen. Selbst die leichten Drogen wie Alkohol und Cannabisprodukte betrachte ich immer mit einer gewissen Skepsis. Daher war die Motivation das ganze zu Ende zu denken eher gering. Wobei ich die Doppelmoral, die dahinter steckt gut verstehen kann, aber man darf die langfristigen Folgen von THC nicht unterschätzen.
Gerade fällt mir ein neuer Plot ein. Ein Filmemacher versucht einen Film mit o.g. Plot zu realisieren, begibt sich auf Bettelreise (anders kann man das leider nicht nennen) und wird von der Baumwollindustrie dafür gejagt.
Hey, wenn man das ganze noch in Art und Weise eines Dokumentarfilms macht, könnte das richtig witzig werden. Darauf trinke ich gleich ein Bier.
EDIT: Die Dealer würden natürlich auch eine große Rolle spielen, da die am wenigsten an einer Legalisierung interessiert sind.