Ein Regisseur MUSS...

Hier können Diskussionen zum Thema "Regie führen" geführt werden!

Moderator: mediocrates

Ein Regisseur MUSS...

Neuer Beitragvon Miu L. Kautschuck » Fr Jan 22, 2010 15:07

es gibt ja bekanntlich so einige charaktereigenschaften und persönlichkeitsmerkmale, die jemand haben sollte, der regisseur werden will.

ein regisseur muss einen imensen speicher an virtuosen ideen haben.
ein regisseur muss leute zusammenstauchen können.
ein regisseur muss seine ideen ausformulieren können.
ein regisseur muss selbstbewusst sein.
ein regissuer muss wissen, was er will.
ein regisseur muss...
eine regisseurin muss dominant sein.

alles leere vorurteile?
Benutzeravatar
Miu L. Kautschuck
 
Beiträge: 4
Registriert: Di Jan 12, 2010 17:12
Wohnort: Erde

Neuer Beitragvon pixtrixntrax » Fr Jan 22, 2010 16:12

stimmt genau
Benutzeravatar
pixtrixntrax
 
Beiträge: 13
Registriert: Di Jan 13, 2009 10:37
Wohnort: münchen / berlin

Neuer Beitragvon huckepack » Fr Jan 22, 2010 19:07

Stimme ich NICHT zu.

Ein Regisseur muss weder Leute zusammenstauchen können, noch muss er dominat sein!

Wenn du dein Team zusammen stauchen musst, dann hast du im Vorfeld als Regisseur bereits in deiner Kommunikation versagt. Jemanden zusammen zu stauchen wäre das zweite Scheitern deiner Kommunikation. Vielmehr muss ein Regisseur lernen so zu kommunizieren, dass er sein Team inspiriert, motiviert und deligiert.

Ein Regisseur muss NICHT dominat sein. Dominieren kommt von "beherrschen". Ein Regisser, der sein Team beherrscht, degeneriert sein Team zu hirnlosen Handlangern. Ein Regisseur sollte dagegen in der Lage sein, das Potential seines Teams auszuschöpfen und für den Film nutzbar zu machen. Dieses Potential muss der Regisseur inspirieren, dosieren und deligieren. Ein guter Regisseur ist der Spielleiter, nicht der Despot am Set!

Ein Regisseur muss keinen "imensen speicher an virtuosen ideen haben". Ohne sein Team ist der Regisseur NICHTS. Vielmehr muss der Regisseur, zuhören, beobachten, wahrnehmen und andere zu kreativer Leistung inspierieren. Ein guter Film wird von vielen guten Leuten geschaffen. Genau wie die Regie, so sind auch Kostümbild, Szenenbild, Maskenbild uvm kreative Berufe in denen Menschen arbeiten, die ihre Gewerke zurrecht als Kunst verstehen. Zu glauben hinter einem Meisterwerk stünde alleine der Mythos eines genialen Regisseurs ist völlig naiv.

Ein Regisseur muss NICHT immer wissen, was er will. Er muss in der Lage sein Impulse zu geben, Ideen seines Teams aufzunehmen, auszuwählen und dann auf Basis dessen eine Entscheidung zu treffen. Diese Entscheidung muss der Regisseur kommunizieren und entschlossen und mit viel Ausdauer umsetzen. Neben der eigenen Kreativität, Sensibilität und Beobachtungsgabe sind Kommunikation, Inspiration und Motivation meiner Erfahrung nach die WICHTIGSTEN Eigenschaften eines Regisseur.

@ "Miu L. Kautschuck", dein beschriebenes Regiebild verrät mir eher etwas über deine eigenen Schwächen, als über die Stärken eines guten Regisseurs. Wenn ich dir den Rat geben darf, dann solltest du dich in Zukunft eben mit diese Schwächen auseinander setzen, denn sie werden es sein, die zwischen dir und deinem Team stehen, zwischen dir und einem guten Film.

So long Huckepack
huckepack
 
Beiträge: 140
Registriert: Fr Mai 13, 2005 10:36

Neuer Beitragvon pixtrixntrax » Fr Jan 22, 2010 19:29

"Ein Regisseur muss weder Leute zusammenstauchen können, noch muss er dominat sein!"
... genau. und Praktikanten müssen funktioniern.

"Dominieren kommt von "beherrschen".
.. http://synonyme.woxikon.de/synonyme/dominieren.php

"Ein Regisseur muss keinen ´immensen speicher an virtuosen ideen haben´.
... echt? nicht?

Ein Regisseur muss NICHT immer wissen, was er will.
...aber so tun :)
Benutzeravatar
pixtrixntrax
 
Beiträge: 13
Registriert: Di Jan 13, 2009 10:37
Wohnort: münchen / berlin

Neuer Beitragvon Miu L. Kautschuck » Fr Jan 22, 2010 20:23

@Huckepack: nicht angriffslustig werden. man sollte keine vorschnellen urteile über autoren fällen, auch nicht, wenn man erfahrener ist

ich möchte hier Meinungen lesen, nicht wissen, was ich mir aneignen sollte und was nicht.
war weder persönlichkeitsbezogen gemeint noch weit hergeholt (die oben genannten vorurteile habe ich mir nicht selbst ausgedacht)
Benutzeravatar
Miu L. Kautschuck
 
Beiträge: 4
Registriert: Di Jan 12, 2010 17:12
Wohnort: Erde

Neuer Beitragvon huckepack » Sa Jan 23, 2010 14:59

Wer gegen den Wind spuckt, muss auch damit rechnen, dass was zurück kommt.

Kritikfähigkeit und bereitschaft zur schonungslosen Selbstreflexion gehören auch zu den Eigenschaften eines Regisseurs. Die Kritik, die ein Regisseur/in im Arbeitsalltag ausgesetzt ist, ist oft sehr persönlich, ein Schlag in den Bauch. Im besten Fall bringst du einen Teil deiner Seele auf die Leinwand. Das Publikum, und ich kenne das von mir selbst, geht damit in der Regel recht schonungslos um. Entweder du lernst irgendwie damit umzugehen, oder die gehst vor die Hunde .. oder du wirst zynisch, was für den Beruf das gleiche bedeutet und drehst CRAP, den du selbst verachtest.

Aber ich merke gerade, dass ich voll in die Rolle des Klugscheißer rein rutsche. War nicht meine Absicht, Dein Text hat mich aufgebracht, Sorry.

huckepack
huckepack
 
Beiträge: 140
Registriert: Fr Mai 13, 2005 10:36

Neuer Beitragvon LAG Film » Sa Jan 23, 2010 16:12

Ich stimme Deiner Einschätzung zu, huckepack.
Learning by Teaching!
LAG Film
 
Beiträge: 528
Registriert: Sa Jan 13, 2007 16:29

Neuer Beitragvon Miu L. Kautschuck » So Jan 24, 2010 0:17

mich hat der text auch aufgebracht und deshalb habe ich ihn gepostet um reaktionen zu lesen. deine war sehr gut, danke.
Benutzeravatar
Miu L. Kautschuck
 
Beiträge: 4
Registriert: Di Jan 12, 2010 17:12
Wohnort: Erde

Neuer Beitragvon SnakeSchitt » Fr Feb 05, 2010 11:41

hehe, clever.

Hab mal von nem studenten gelesen der in einer vorlesung einen 90 minütigen vortrag über die auffassungen eines ss generals halten sollte.

statt dies zu tun warf er am anfangan einfach die these: "alle ausländer sollten doch bitte deutschland verlassen" ein.
- dies wohl wissend dass sohwohl links, als auch rechts, als auch ausländer im hörsahl vertreten waren -

nach einer guten stunde streit und diskussion ergriff er das wort, entschuldigte sich für seinen einwand, der natürlich nicht seiner auffassung entsprach, zitierte noch ein paar sätze und bekam seine 1.
SnakeSchitt
 
Beiträge: 27
Registriert: Sa Dez 12, 2009 14:02
Wohnort: Stendal

Neuer Beitragvon krebsdieterdöbelfrankeier » Fr Mär 05, 2010 22:38

Alle hier Anwesenden sollten sich Huckepacks Beitrag auf die Stirn schreiben. Ist mit das Richtigste was ich hier gelesen habe.
krebsdieterdöbelfrankeier
 
Beiträge: 31
Registriert: Mi Apr 01, 2009 22:39

Neuer Beitragvon Deckard » Fr Mär 05, 2010 22:52

Bleibt nur die Frage, wessen "Seele" - wie huckepack ganz richtig gesagt hat, finde ich - der Regisseur auf die Leinwand bringt. Seine oder die des Autoren.

Grüße, Deckard
Deckard
 
Beiträge: 37
Registriert: Di Jan 26, 2010 21:27

Re: Ein Regisseur MUSS...

Neuer Beitragvon Archibald Tuttle » Fr Mär 12, 2010 21:00

Dominieren kommt von "beherrschen".
.. http://synonyme.woxikon.de/synonyme/dominieren.php
was soll das denn Aussagen, ich hoffe du versuchst eine Aussage in der "kommt von" nicht mit einer Internetseite für Synonyme zu widerlegen?? Dann schlag doch bitte ein etymologisches Wörterbuch auf und rezitiere was dort steht oder lass es gut sein. Ein Synonym beinhaltet immer nur eine Ähnlichkeit und keine vollständige Ersetzbarkeit, vorausgesetzt man glaubt überhaupt an so Schmu wie fixierte Bedeutung.

Ein Regisseur muss NICHT immer wissen, was er will. Er muss in der Lage sein Impulse zu geben, Ideen seines Teams aufzunehmen, auszuwählen und dann auf Basis dessen eine Entscheidung zu treffen

Naja Impulse und Ideen aufnehmen stimme ich zu, aber unter welchem Kriterium sollte er denn eine Entscheidung treffen wenn er nicht weiss was er will oder was das gleiche ist keine Vision hat.Die beiden Dinge sind gleich, weil sie eine Vorstellung von etwas sind, was noch nicht ist, aber sich bereits im Werden befindet und zwar im Zusammenspiel eines Wollens/Visionierens und der schon geleiteten Arbeit. Zu wissen was man will, ist kein geschlossenes System, sondern eine wage Vorstellung die offen für Einflüsse ist, aber wenn ein Regisseur am Set nicht weiss was er will, dann steht er den Ideen und Impulsen in ihrer Pluralität hilflos gegenüber, kommt auch nicht so selten vor. Die Vision was am Ende dasein soll dient nur als Filter um entscheiden zu können, welche der Impulse aufgenommen werden können. Von daher würde ich dem Punkt widersprechen. Dem Rest stimme ich aber zu. Aber es ist von Vorteil, wenn ein Regisseur eine flexible Persönlichkeit ist, die alle diese Gestalten annehmen kann, es schadet nicht wenn an Sackgassen der Regisseur weiss, das er am Ende die Verantwortung trägt und bereit ist seine Vision durchzusetzen, anstatt vor endlos Diskussionen zu kapitulieren. Was nicht heissen soll, das der Desput hilfreich ist. Aber Film ist auch keine Demokratie.
Benutzeravatar
Archibald Tuttle
 
Beiträge: 810
Registriert: Di Mär 13, 2007 17:47
Wohnort: Kreuzberg

Re: Ein Regisseur MUSS...

Neuer Beitragvon TheChaperone » Mo Mär 22, 2010 11:14

Aber Film ist auch keine Demokratie.


Geiler Satz, Archibald..

Ich würde ergänzen:
Guter Film ist entweder gelungene Demokratie..
..oder gelungene Diktatur.

Wobei ich keine Beispiele für gelungene Diktatur anführen kann, stelle mir aber vor, dass ein Autorenfilmer, wenn alles nach seiner Pfeife tanzt, durchaus schöne Ergebnisse erzielen kann.

Für mich muss ein Regisseur in erster Linie Diplomat sein.
Und das bedeutet im einzelnen, das Zusammenführen vieler Ideen und Meinungen, abgleichen mit den eigenen, sich auch mal zurückstellen und zusehen, dass alles dem Ergebnis dienlich ist. Da ist es auf jeden Fall leichter wenn du eine Vision des Ergebnisses im Kopf hast - kann aber auch abhängig von Fall zu Fall sinnvoll sein, nur eine lose Vorstellung zu haben und die absichtlich durch das Team, die Familie, die Sonne und die Ameisen ergänzen zu lassen und zu sehen ob der Film am Ende überraschend frisch und gut (oder schlecht) wird. "Ein andalusischer Hund" war auch eine Kollaboration, wenn man so will.

Ein Regisseur muss reden können. Diesen Satz lasse ich einfach so stehen. Kommunikation.
Ein Regisseur muss zuhören können. Und über Dinge nachdenken die geschehen, nicht geschehen, oder geschehen könnten.
(Alter Falter, Bundestagsdebatten.. ich geh kapott.. Kriege, Idiotie, Leute die nicht reden können. Leute die nicht zuhören können).

Eine gewisse Menschenkenntnis sollte er haben. Erfahrungen gemacht haben. Und selbst wenn es nur wenige sind, sollte er sich dessen bewusst sein, dann kann er damit auch (seine) Filme machen.

Zum Thema Autorität:
Autorität kommt entweder durch Charisma oder fundierte Sachkenntnis (Kreativität eingeschlossen), im besten Falle beides. Hinzu kommt die Anerkennung und den Respekt, den man sich erarbeitet hat oder durch Freudlichkeit oder Einschüchterung ausstrahlt.
George Lucas beispielsweise ist auch ein leiser, schüchterner Typ, so wie ich gelesen hab. Und trotzdem setzt er sich durch. Durchsetzen ist selbstverständlich wichtig, und da braucht auch keiner gegenzureden. Dafür ist man ja auch Regisseur und nicht Komparse.

Vielleicht fällt mir noch mehr ein. Ich muss mal eine rauchen.
TheChaperone
 
Beiträge: 62
Registriert: Do Nov 26, 2009 14:41
Wohnort: Köln

Re: Ein Regisseur MUSS...

Neuer Beitragvon Archibald Tuttle » Mo Mär 22, 2010 12:39

Wenn ich keine Demokratie sage, meine ich damit aber nicht den Regisseur oder Produzenten als Diktator! Aber das Medium an sich verlangt eine Hierarchie, wenn jeder als aufgeklärter partizipierter Bürger essen geht, wenn er hungrig ist, kommt man ja nie zum drehen. Oder wie du sagst "dass alles dem Ergebnis dienlich ist" Alles Für den FILM... JUHU.
"nur eine lose Vorstellung zu haben " sagte ich doch: "sondern eine wage Vorstellung die offen für Einflüsse ist"
Benutzeravatar
Archibald Tuttle
 
Beiträge: 810
Registriert: Di Mär 13, 2007 17:47
Wohnort: Kreuzberg

Re: Ein Regisseur MUSS...

Neuer Beitragvon TheChaperone » Mo Mär 22, 2010 13:22

Hab dir auch nicht widersprochen..
Jo, alles was er tut in der Sache sollte dem Film dienlich sein. Im Idealfall.
TheChaperone
 
Beiträge: 62
Registriert: Do Nov 26, 2009 14:41
Wohnort: Köln

Re: Ein Regisseur MUSS...

Neuer Beitragvon Flo95 » Di Jul 27, 2010 14:36

Hallo Leute!
Ich hab mal ne Frage.
Muss man als Regisseur Storyboards zeichnen können?
Ist das zwingend notwendig oder kommt man auch ohne Storyboard aus?
Danke für eure Antworten :)
Benutzeravatar
Flo95
 
Beiträge: 7
Registriert: Mo Feb 01, 2010 19:49

Re: Ein Regisseur MUSS...

Neuer Beitragvon LAG Film » Di Jul 27, 2010 15:59

Hi Flo95,

Ja-Nein-Ja.

Muss man als Regisseur Storyboards zeichnen können?

Ja. Mit Schwerpunkt auf "Storyboard" und nicht auf "zeichnen". Das heißt, dass Deine Vorstellungskraft und Deine Kommunikationsfähigkeit ausreichen müssen, Bilder, die Du Dir vorstellst, kameragerecht skizzieren zu können. Kameragerecht bedeutet, dass Du wirklich das zu skizzieren fähig bist, was die Kamera zeigen wird - manche Beginner zeichnen manchmal Grundrisse und behaupten, diese seien Storyboards. Skizzieren bedeutet, dass es für die meisten Storyboardbedürfnisse reicht, Eier (=Köpfe), Dreiecke (= Nasen) und Haare anzudeuten, um Einstellungsgrößen und Blickrichtungen zu definieren.

In Profifilmen werden oft richtige Comiczeichner als Storyboarder eingestellt, die kleine Kunstwerke schaffen. Diese "Storyboards" haben noch viele weitere Funktionen, die über die eigentlichen Funktionen eines Storyboards hinausgehen: Filmstimmung einfangen (Moods), Vorlagen für Produktionsdesigner und Kostüm schaffen, Special-Effect-Shots vorbereiten usw. DAS musst Du natürlich nicht können!
Ist das zwingend notwendig oder kommt man auch ohne Storyboard aus?

Viele Filmemacher kommen ohne Storyboards aus. Ich selbst ermutige junge Filmemacher dazu, auf Storyboards zu verzichten, außer bei extrem komplizierten Szenen wie Actionszenen oder "Oner" (wie Joss Whedon Plansequenzen nennt: http://de.universitylipdub.com/projekt/ - viele Beispiele für Musik-Plansequenzen).

Storyboards in Händen von Filmanfängern bedeuten zu oft, dass die Schauspieler das Storyboard nachspielen müssen ("Du drehst Dich links herum ins Bild und hebst Deine rechte Augenbraue."), die Kamera das Storyboard nachfilmt (und dadurch blind für die Chancen wird, die die Welt in real bietet) und das Team "zu eng dreht" ("Die Einstellung ist nur von hier bis da gezeichnet, also brauchen wir auch nicht mehr.").
Learning by Teaching!
LAG Film
 
Beiträge: 528
Registriert: Sa Jan 13, 2007 16:29

Re: Ein Regisseur MUSS...

Neuer Beitragvon Flo95 » Di Jul 27, 2010 19:40

Vielen Dank für die hilfreiche Antwort!
Das mit dem groben Skizzieren ist ok.
Ich werde in Zukunft erstmal probieren ohne Storyboards auszukommen.So wirkt der Film oder das Video dann,wie du schon sagtest,spontaner.
Nochmals herzlichen Dank!
Benutzeravatar
Flo95
 
Beiträge: 7
Registriert: Mo Feb 01, 2010 19:49

Re: Ein Regisseur MUSS...

Neuer Beitragvon Archibald Tuttle » Di Jul 27, 2010 20:59

Der Regisseur muss nur seine Vorstellung und Vision kommunizieren können!!!
Damit die Fach-Leute sich vorstellen können wie es sein soll und es umsetzten können. Storyboards dienen als Hilfsmittel zur Kommunikation, für mich ist es oft einfacher ne perspektivische Zeichnung anzufertigen und dem Kameramann zu zeige, als ihm zu erklären, dass ich denke, man sollte die Kamera am besten mir ner 50mm Optik, in einem Winkel von 87Grad leicht aufsichtig einrichten...
Da es ein visuelles Medium ist und spache eben abstrakt und kognitiv ist, sind Bilder halt näher am Ergebnis, aber man kann ja auch Moodshots,Fotos, Filmsequenzen finden die helfen.

"manche Beginner zeichnen manchmal Grundrisse und behaupten, diese seien Storyboards" nicht nur Beginner, da sieht man die lustigsten Sachen...ich finde das auch alles legitim, so lange es der Kommunikation dient und man davon ausgehen kann, dass man ein Team hat, das auch eine solche Zeichnung interpretieren kann...
Benutzeravatar
Archibald Tuttle
 
Beiträge: 810
Registriert: Di Mär 13, 2007 17:47
Wohnort: Kreuzberg

Re: Ein Regisseur MUSS...

Neuer Beitragvon Flo95 » Mi Jul 28, 2010 19:58

Danke Archibald!
Ich interpretiere das jetzt mal ganz frei:Ob Storyboard oder nicht,das Wichtigste ist das ich meinem Team meine Ideen vermitteln kann,so dass die mich verstehen!
Danke nochmal für die gute Antwort
Benutzeravatar
Flo95
 
Beiträge: 7
Registriert: Mo Feb 01, 2010 19:49


Zurück zu Regie führen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

cron