Moderator: Kobe
runningchild hat geschrieben: eine Prämisse (1-5 Sätze, die die Geschichte zusammenfassen)
Wikipedia.de hat geschrieben:Die Prämisse (v. lat.: praemissum = das Vorausgeschickte) fasst in knapper Form die Verwandlung zusammen, die eine Romanfigur im Laufe der Handlung durchmacht. Sie enthält Ausgangspunkt, Konflikt und Lösung der Figur in einem kurzen Satz.
Tobias hat geschrieben:Hi Jonni
Dieses Beispiel gehört dann dazu:
>Aus „Alle Menschen sind sterblich“ und „Sokrates ist ein Mensch“ folgt „Sokrates ist sterblich“. Die beiden erstgenannten Aussagen sind dabei die Prämissen, die letztgenannte Aussage ist die Konklusion oder Schlussfolgerung.<
Deswegen nehme ich an, er meint die Synopsis; in wenigen Sätzen die Geschichte zusammen fassen und interessant zu machen.
Nicht umsonst schreibt er ja >>(1-5 Sätze, die die Geschichte zusammenfassen)<< gleich Synopse, nicht Prämisse.
gruß
Tobias hat geschrieben:Hi Jonni
Dieses Beispiel gehört dann dazu:
>Aus „Alle Menschen sind sterblich“ und „Sokrates ist ein Mensch“ folgt „Sokrates ist sterblich“. Die beiden erstgenannten Aussagen sind dabei die Prämissen, die letztgenannte Aussage ist die Konklusion oder Schlussfolgerung.<
Deswegen nehme ich an, er meint die Synopsis; in wenigen Sätzen die Geschichte zusammen fassen und interessant zu machen.
Nicht umsonst schreibt er ja >>(1-5 Sätze, die die Geschichte zusammenfassen)<< gleich Synopse, nicht Prämisse.
gruß
j1clark hat geschrieben:Das Wort Prämisse als in Film benutzt, ist nicht gleich wie es in 'logik' benutzt.
Prämisse --- Man wird von Gott/Staat/Frau bedoht. Man/frau siegt über alle um Liebe... usw.
Logline -- Ein staatstreuer Stasi Mann, beaufträgt, ein Autors Leben zu überlauschen, kriegt Respekt für den Autor, und wird selbst einer der Staats zweifelnden.
Synopsis -- Mehre kurze Sätze vielleicht bis 5 oder so.
jonni hat geschrieben:j1clark hat geschrieben:Das Wort Prämisse als in Film benutzt, ist nicht gleich wie es in 'logik' benutzt.
Prämisse --- Man wird von Gott/Staat/Frau bedoht. Man/frau siegt über alle um Liebe... usw.
Logline -- Ein staatstreuer Stasi Mann, beaufträgt, ein Autors Leben zu überlauschen, kriegt Respekt für den Autor, und wird selbst einer der Staats zweifelnden.
Synopsis -- Mehre kurze Sätze vielleicht bis 5 oder so.
Ich weiß was du meinst, habe auch zwei Einträge bei Wikipedia gefunden.
Logik: http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4misse
und meine gepostete Version (genannt Erzähltheorie): http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4mi ... theorie%29
j1clark hat geschrieben:Eine Prämisse – manchmal auch als Synopsis bezeichnet
j1clark hat geschrieben:Aus dem deutschen Wiki Artikel---
Eine Prämisse – manchmal auch als Synopsis bezeichnet – beschreibt den Kern der Filmidee in möglichst wenigen Sätzen, im Idealfall nur in einem.
Snaporaz hat geschrieben:Ich habe bereits mehrfach darauf verwiesen, dass Leute, die sich nach Wikipedia richten, sowieso verloren haben.
jonni hat geschrieben:Blablabla. Von Lajos Egri ist in diesem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4misse_%28Erz%C3%A4hltheorie%29 ebenfalls die Rede.
Snaporaz hat geschrieben:Das ist mir ziemlich Schnuppe, ob davon dort die Rede ist. Ich hab das Buch vor fünf Jahren gelesen und finde es mittlerweile ziemlich dürftig. Gibt weitaus bessere Werke. Den lieben Herrn Frey kann man auch getrost in der Pfeife rauchen. Man darf Literaturwissenschaft nicht mir Literatur verwechseln.
Snaporaz hat geschrieben: Meines Erachtens sind Prämissen ein möglicher Bestandteil von Interpretationsansätzen, mit denen sich eher Literaturwissenschaftler beschäftigen sollten, als die Autoren selbst.
...
Um die Größenordnung für die Arbeit am Film zu klären, sehen die Stationen folgendermaßen aus:
(Prämisse)-> Synopse -> Exposé -> Treatment -> (Step-Outline) -> Drehbuch
Die geklammterten Punkte sind nicht zwingend notwendig.
Gruß,
Snaporaz
Snaporaz hat geschrieben:Ich glaube, du hast nicht richtig gelesen. Ich habe WEDER Egri NOCH Frey als eloquent bezeichnet.
Nur wenn man Begriffe benutzt, die ein bestimmter Autor "erfunden" hat, dann muss man sich auch an seine Definitionen halten. "Prämisse" gehört zu Egri wie "Postdrama" zu Hans-Thies Lehmann. Da kann man mich gerne mit "blablabla" oder Klugscheißer beschimpfen, in der wirklichen Welt wird man sich mit falsch definierten Begriffen keine Empfehlungen aussprechen.
jonni hat geschrieben:Ist genau so ne gleiche Mülldiskussion wie jene um Field und McKee. Habe beides gelesen - nur weil McKee eloquenter schreibt, ist er besser? Grundsätzlich findet sich in beiden Büchern der selbe Schrott.
j1clark hat geschrieben:Ich habe auch das Wort 'Theme' in englischen Foren gelesen...
jonni hat geschrieben:Snaporaz hat geschrieben:Der Begriff "Prämisse" wird nicht richtiger, wenn ich ihn aus Egris Werk zitiere oder aus der Wikipedia - wenn er denn richtig ist.
Snaporaz hat geschrieben:Und da liegt der Punkt. Im Wikipedia Artikel zu "Treatment" steht:
"Eine Prämisse – manchmal auch als Synopsis bezeichnet – beschreibt den Kern der Filmidee in möglichst wenigen Sätzen"
Dies ist das Zitat, das auch j1clark gefunden hat.
Und diese Behauptung ist schlichtweg falsch.
Snaporaz hat geschrieben:Ich kenne den Link, den du postest.
Ich habe nur deine Frage:
"Wo steht im deutschen Artikel "manchmal auch als Synopsis bezeichnet", geschweige denn angedeutet? "
beantwortet.
Bitte. Gern geschehen.
Snaporaz hat geschrieben:jonni hat geschrieben:Wo steht im deutschen Artikel "manchmal auch als Synopsis bezeichnet", geschweige denn angedeutet?jonni hat geschrieben: Was sonst irgendwo steht, will ich gar nicht wissen.
Ehrlich gesagt: Nein.
Das mag zwar etwas albern wirken, aber wir gehen lieber 0% als 1% Risiko ein, wenn es ums Schützen unserer Idee geht.
Aber evtl wäret ihr ja noch so freundlich mir folgendes zu beantworten:
Anubis hat geschrieben:...
Leute echt, ist doch Kindergarten! Was glaubt ihr denn, wie locker euch eure tolle Idee geklaut werden könnte, wenn ihr erst mal ein Pitchpaper rausgebt. Eine Idee ist ja selbst dann nicht schützenswert.
Machst dich nur lächerlich...
runningchild hat geschrieben:Ehrlich gesagt: Nein.
Das mag zwar etwas albern wirken, aber wir gehen lieber 0% als 1% Risiko ein, wenn es ums Schützen unserer Idee geht.
Aber evtl wäret ihr ja noch so freundlich mir folgendes zu beantworten:
Ein "Pitch-Paper" für eine Serie, sollte/könnte aus welchen Teilen bestehen?
Unser bisheriger Plan sieht so aus (unsortiert):
Logline, (1 Satz)
Prämisse, (1 Satz)
Synopse (3-5 Sätze)
Exposé (1 A4 Seite)
ggf. "Biografien der 2 Hauptfiguren und kurze Beschreibung der Nebenfiguren; zusammen 2-3 A4 Seiten)
Ist das zu viel? Zu wenig?
Uns ist bewusst, dass es da eine gewisse Redundanz zwischen Synopse und Exposé gibt. Wir sind uns aber nicht sicher, ob diese akzeptabel ist, da man durch die Synopse schneller erfährt, worum es geht und so eventuell gelockt werden kann oder ob es schlecht ist, weil der Leser sonst teilweise zweimal das gleiche liest - einmal kurz einmal ausgebreitet.
Würde mich über Meinungen freuen.
Robert
Ein Pitch ist mehr als eine Idee auf Papier. In Hollywood liest man manchmal, dass ein Pitch gekauft wird.
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