Tarif-Unterschiede?

Alles rund ums Drehbuch schreiben und die richtige Dramaturgie für Film & TV

Moderator: Kobe

Tarif-Unterschiede?

Neuer Beitragvon Quidam » Mo Jan 25, 2010 23:58

Hallo Leute,

spielt das Budget eine Rolle für die Drehbuchgage?

Und mit vieviel Gage kann ich als Neuling rechnen, bei einem Film mit 1,5 Mio Budget?

Grüße
Quidam
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Neuer Beitragvon huckepack » Di Jan 26, 2010 14:58

Das hängt ganz davon ab, für Fernsehen oder für Kino, Buyout oder ohne Buyout, mit Rückstellung oder ohne Rückstellung. Welche Firma, groß oder klein, übernimmst du selbst die Regie. Ein Debütfilm liegt in der Regel bei max 50 % Tarrif, wahrscheinlich ein Teil davon dazu noch zurück gestellt. Ein 20:15-ZDF-Fernsehfilm bei 100% + Widerholungsgage, 20:15 Private 100% + 100% Buyout usw. Beginnt die Auftragsarbeit mit einem Expose oder einem fertigen Buch, wieviel Eigenmittel braucht der Produzent um die Finanzierung zu schließen, davon hängt wiederrum deine Rückstellung ab usw.usw.usw.

Als Anfänger der sich diese Frage nicht selber beantworten kann, rate ich einen spezialisierten Anwalt zu nehmen und dich bei den Vertragsverghandlungen beraten lassen.

So long Huckepack
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Neuer Beitragvon Weltenbummler » Di Jan 26, 2010 16:14

Hi huckepack,

du schreibst in Prozenten, doch von was werden die Prozente gerechnet?

Gehen wir von einem Kinofilm aus und geben der Einfachheithalber eine glatte Zahl von 2 Millionen an.

Du sprichst von Tarif. Ich nehme an, du meinst damit branchenübliche Zahlung. Doch ist das nicht ganz so einfach zu errechnen, oder?

Ein No-Name in der Branche wird wohl üblicherweise anders behandelt, als jemand, der schon 2-3 Drehbücher verkauft hat.

Kannst du irgendwelche Nummern nennen, um eine ungefähre Richtung zu geben?

No-Name: Summe X davon X Prozent
Nach Debüt bei einigermaßen gut gelaufenem Film: Summe X davon X Prozent

Was ich bisher weiß, ist nur, dass sich dabei keiner in die Karten/Verträge schauen lässt und sich die Meisten in Schweigen hüllen, selbst, wenn man nur Richtwerte erfragt.

Ein Medienanwalt ist bestimmt sein Geld wert, wie ein guter Steuerberater, doch ein bisschen Info vorher um zu kalkulieren, ist trotzdem immer gut.

Danke schön!
Weltenbummler
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Neuer Beitragvon huckepack » Di Jan 26, 2010 16:49

Ich kann keine konkreten Zahlen nennen ohne die Hintergründe deines Projektes zu kennen.
Mich befremdet es, wenn du von deinem Gegenüber verlangst, dass er alle Karten auf den Tisch legt, selbst aber keine Angaben machst, außer eine Budget Summe, die auch noch um 25 Prozent ungenau ist. Die Drehbuchgage ist von vielen Faktoren mehr beeinflusst, als vom Budget des Films. Eine Zahl zu nennen, ohne dich, das Projekt und die Hintergründe zu kennen wäre mehr als unseriös.

Wenn du noch keine Erfahrungen mit Drehbuchverträgen gemacht hast, solltest du dir einen Anwalt holen.

hp
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Neuer Beitragvon Weltenbummler » Di Jan 26, 2010 17:50

Ich glaube, dass kam falsch an. Von Karten auf den Tisch legen war nicht die Rede, das kann wirklich keiner verlangen. Aber für ein 90 Minüter für die Öffentlichen oder auch Kinofilme werden ja zu irgendwelchen Preisen gehandelt. Mal liest man 20T€, woanders wird 40T€ beim gleichen Senderprofil für einen Newcomer erwähnt. Da es sich um gar so unterschiedliche Zahlen handelt, bleibt der Newcomer erstmal verwundert zurück. Vermutlich ist es kein Fehler eine Agentur mit entsprechender Erfahrung und Hausanwälten einzuschalten, wenn es dann soweit sein sollte.

Es ging mir nur darum zu erfahren, wovon du die Prozente berechnest, die du auf Quidams Frage gepostet hast. um eine Hausnummer zu haben, nicht um genaue Zahlen vorgelegt zu bekommen.

Ich selbst bin noch nicht soweit mit irgendwelchen Zahlen aufwarten zu können. Doch hat es mich natürlich trotzdem interessiert, was für einen Neuling bei einem verkauften Drehbuch geboten wird.

Liebe Grüße
Weltenbummler
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Neuer Beitragvon Quidam » Di Jan 26, 2010 21:48

ich hab hier vier Projekte. Wenn es gut läuft, für alle vier 1,5 millionen budget. (wenn es low ist, ist klar, dass die gage auf rückstellung ist.)

Also: bei dem Budget - mit wieviel kann ich rechnen?
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Neuer Beitragvon huckepack » Di Jan 26, 2010 22:47

@Weltenbummler, 20T -40T stimmt als grober Rahmen für 90 Min Abendfüllender Spielfilm TV, Öffentlichrechtlich, etablierter Autor. Doch jedes Format ist anders. Bei Buyout ist das Honorar höher, ohne Buyout bekommt man 100% der Drehbuchgage pro Wiederholung. Zweiteiler haben höhere Honorare, als Debüt im Dritten. Eine Folge Vorabend Serie 45min Buyout bei Öffentlich Rechtlichen liegen bei etwas über 20T, 90 Min Tatort ohne Buyout bei 25T-30T. Auch hier können renomierte Autoren mehr verlagen, kleine Fernsehspiele weniger bringen. Ein Kinofilm liegt zwischen 10T-50T, mehr akzeptieren die Filmförderungen in der Regel nicht. Kinofilme werden oft schlechter bezahlt, als Fernsehen. Dafür haben Autoren beim Kino unter Umständen die Möglichkeit mit dem Produzenten eine Beteiligung am Producers Net zu vereinbaren. Projekte, die in ein Sequal gehen oder Budgets über X Millionen haben, können mehr bringen, je nach Verhandlungsposition des Autors.

@Quidam, deine Frage kann ich nicht ernst nehmen. Sorry.
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Neuer Beitragvon Deckard » Mi Jan 27, 2010 1:10

@ Quidam + Weltenbummler

Bei einem Kinofilm beträgt das Drehbuchhonorar in Deutschland üblicherweise 2 - 2,5% des Budgets. Ausreißer nach oben und unten gibt es natürlich.
Aber auch als Neuling sollte man 2% durchsetzen können.
Außerdem bietet sich an: Beteiligung am Einspiel, gemessen nach Besucherzahlen.
Darüber hinaus kann man diverse Rechte seines Drehbuches einbehalten und nur jene veräußern, die für eine erste Verfilmung unerlässlich sind.

@ Quidam

Es ist bei der Honorierung eines Drehbuches letztlich völlig unerheblich, ob es von einem „Neuling“ geschrieben wurde oder von einem „alten Hasen“. Jemand, der so einen Unterschied bei Dir geltend machen will, ist nicht ehrlich zu Dir.

@ Weltenbummler

Das Maximalhonorar bei den ÖR beträgt 28.000 plus einige Euro. 100% Wiederholungshonorar sind in der Regel an 20:15-Ausstrahlungstermin gebunden.

Gruß, Deckard
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Neuer Beitragvon Quidam » Mi Jan 27, 2010 7:20

Hallo Deckard,

herzlichen Dank für die Info!

Grüße
Quidam
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Neuer Beitragvon Weltenbummler » Mi Jan 27, 2010 9:36

Hi Huckepack und Deckard,

vielen Dank für die Antworten. Damit hat man eine Hausnummer, mit der man arbeiten/verhandeln kann, ohne sich wie ein kompletter Anfänger zu präsentieren. Vor allem dachte ich immer, Kino wäre höher dotiert, wie Fernsehen.

Hoffentlich kann ich es bald brauchen :)

Liebe Grüße
Weltenbummler
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Neuer Beitragvon huckepack » Mi Jan 27, 2010 11:34

@Deckard Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Filmförderungen sehr strenge Drehbuchvertragsvorgaben machen in denen die Rechteübertragung an den Produzenten geregelt ist. Ein Drehbuchvetrag, der den Vorgaben der Förderanstallten genügen muss ist Vorraussetzung für die Freigabe der Fördermittel. Zwar gibt es bei Theaterrechten, Remake Rechten oder Merchendising etc. individuelle Möglichkeit, andere Beschränkungen in der Rechteübertragung auch über die Erstveröffentlichung hinaus an den Produzenten werden meiner Erfahrung nicht akzeptiert. Da helfen nur Nebenverträge mit dem Produzenten oder ggf. Co-Produktionsveträge.

Ich kann auch erst seit ein paar Jahren vom Drehbuchschreiben leben, zumal mein Schwerpunkt die Regie ist, doch ich habe schon den Eindruck, dass es Honorar Unterschiede zwischem mir und z. B. einem M.G. oder S.D. gibt. Vielleicht nicht bei standartisierten Formaten, dafür bei Events, Mehrteilern oder Großen Fernsehspielen umso mehr. Bei Kino gilt das sowieso, zumal ein Anfänger sicher nicht den Auftrag bekommen "Die Päpstin" zu adaptieren, sondern vielleicht erstmal mit einem Debütfilm anfängt. Ich persönlich finde das auch völlig legetim.

So long Huckepack.
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Neuer Beitragvon Deckard » Mi Jan 27, 2010 12:03

Hallo huckepack,

stimmt, die Filmförderungen haben ihre Regularien – denen man mit „sidelettern“ begegnen kann.
Mit Rechten, die man ausklammern kann, meine ich die von Dir erwähnten Remake-Rechte. Aber auch das kleine Drucknebenrecht etwa. Das Hörspielrecht. Und auch nicht zu unterschätzen: Prequels und Sequels, die Rechte an den von Dir kreierten Charakteren (Reihe) etc.
Und dabei meine ich auch ausdrücklich Fernsehfilme.

Auch ich finde Honorarunterschiede völlig legitim. Mir sind bei den Privaten Differenzen von bis zu 30.000 Euro (90 min.) bekannt. Und Dein Beispiel mit der „Päpstin“ trifft es genau – „Neulinge“ müssen sich erst etablieren, bevor sie so etwas angeboten bekommen.
Meine Anmerkung in Richtung Quidam war anders gemeint. Produzenten meinen gerne, „Neulinge“ schlechter bezahlen zu wollen, weil sie eben „neu“ sind. Ich halte die Kopplung von Bekanntheitsgrad und Honorar gegenüber Neuen aber nicht für seriös. Qualität gehört bezahlt, ganz gleich, wer sie leistet.
Mit dieser Haltung, meine ich, sollte ein Urheber – oder besser sein Agent – in die Honorarverhandlung gehen und sich nicht bereitwillig aufs Glatteis führen lassen.

Grüße, Deckard
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Neuer Beitragvon Weltenbummler » Mi Jan 27, 2010 13:07

Da habt ihr schon recht. Klar kommt man als "Neuling" nicht an solche Aufträge. Jeder Autor sollte sich erst einen Namen mit eigenen Sachen machen, zumindest sollte er irgendetwas vorweisen können.

Ich polter nun einfach mal munter weiter.
Hat jemand eine leise Ahnung, was für Reality-TV-Formate (ausgearbeitete Storybibel event. gleich mit präsentierte Sponsoren/Werbeträger) bezahlt wird? Es soll einen Größenumfang und den Zuschaueranspruch haben wie "Bauer sucht Frau". Sprich: 10 Sendungen mit 45 Minuten + Werbeblöcke. Sender RTL, Pro7 oder auch Kabel 1 wären die Wunschsender. (Ohne jetzt die Nebenrechte abgetreten zu haben - ob das Konzept für´s Ausland taugt, lässt sich noch nicht sagen, wir sind erst zwei Schritte über die ausgearbeitete Idee hinaus und ich fungiere als Co-Autor)

Wenn jemand einen weiterführenden Link zu entsprechenden Seiten hat, wäre das auch super. Ich selbst habe trotz ausführlicher Internetrecherche nichts gefunden, doch das muss ja nichts bedeuten :?

Ich danke schon mal ...

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Re: Tarif-Unterschiede?

Neuer Beitragvon Weltenbummler » Do Apr 01, 2010 16:11

So, nun krame ich mal den Threat wieder aus, weil meine Frage vom Januar akut wird. Ich werde in 2 Wochen in einem zweiten Gespräch mit dem Produktionschef an den Tisch sitzen. Vermutlich wird dann - da er bisher sehr interessiert ist - auch mit der möglichen Bezahlung rausrücken, was ja sehr schön wäre.
Jetzt habe ich dazu eine Frage. Wie hoch die Bezahlung in Prozenten ist und wie die Sache mit den Lizenzzahlungen ist, weiß ich schon.

Meine Frage ist: Wie hoch werden in etwa die Produktionskosten für eine Staffel sein ? Anfangs- und Schluss-Sendung je 90 Minuten und 8 Sendungen zu 45 Minuten. Der finanzielle Aufwand des Formats wird sich also wie bei "Bauer sucht Frau" belaufen. Denn es ist ja doch ein Unterschied, ob man bis zu 5% von 500.000€ bekommt oder eben nur von 250.000€ oder eben dem dreifachen - vierfachen? Wie gesagt, ich habe keine Ahnung, wie teuer so eine Produktion sein würde. Kann jemand bessere ca. Zahlen angeben. Achja, was noch wichtig ist, neben den normalen Personen werden in jeder Sendung eine Moderation und 3 weitere Fachleute zu bezahlen sein.

Wäre schön, wenn jemand helfen könnte, wenn nicht, dann werde ich eben in diesem Punkt mit Unwissenheit glänzen, wobei es für mich schon interessant ist, ob ich wegen 0,5% mehr oder weniger heftig feilschen werde - (versuchen mehr zu bekommen werde ich sowieso :mrgreen: )

Schöne Grüße
Weltenbummler

Edit: Das Format ist für einen Privatsender geplant
Aähm - bitte keine Diskussion über den Sinn über solche Formate :wink:
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Re: Tarif-Unterschiede?

Neuer Beitragvon Mumble » Do Apr 01, 2010 16:39

Hallo,

die oben genannten % vom Produktionsvolumen bezogen sich auf den Spielfilmbereich.
Für eine Doku (Doku-Soap, Doku-Serial oder sonstige Varianten ist erst mal egal) wird deutlich weniger bezahlt.
Das liegt nicht nur an den erheblich geringeren Produktionskosten als bei den fiktionalen Sachen sondern auch daran, daß für solche Dokus zunehmend überhaupt kein Drehbuch mehr erstellt wird.
Sender verlangen immer ein Total-Buy-out, und je nach Produzent bekommen sie das auch.
Du solltest besser nicht zu hoch pokern, sonst bist du sehr schnell draußen und ersetzt.
Und jetzt erzähl mir nicht, du wärst nicht zu ersetzen, weil es ja "deine" Idee ist.... ;-)
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Re: Tarif-Unterschiede?

Neuer Beitragvon Weltenbummler » Do Apr 01, 2010 17:10

Zu ersetzen ist jeder - auch ich, das ist mir klar. Die Angabe der Prozente auf das Produktionsvolumen ist auch bei Reality-Show-Formaten zwischen 2-5%, wenn man das komplette Konzept (ist immer noch variierbar - das ist klar) verkauft. Mir ist auch klar, dass ich anschließend keinerlei Einfluss mehr darauf habe, was letztlich aus dem Format gemacht wird.
Lt. meinem Medienanwalt ist das trotzdem die Quote. Es muss nicht Buyout sein, sondern es kann auch ein Honorar pro Staffel vereinbart werden Das selbe gilt auch für die Lizenzreihen (sollte denn irgendwann das Ausland danach rufen :lol: ). Klar kann die ganze Geschichte nach 1 Staffel abgesetzt werden oder letzlich nicht mal bis dahin kommen. Aber möglich ist bei diesen Verträgen viel, wenn man denn verhandelt. Es wird auch kein Drehbuch geben, das ist nicht das Ziel des Formats. Kein Mensch verkauft sein Format für eine pauschale Summe X und das wird scheinbar auch von den Produzenten und Sendern gar nicht verlangt, wenn sie es auch versuchen. Jede Staffel wird mit X bezahlt, sagt zumindest mein Anwalt und der ist vom Fach. Ich glaube ihm das einfach mal :wink: Der Produzent ist keine unbekannte Größe in dem Bereich und mein Anwalt kennt ihn, daher bin ich sehr gespannt, was tatsächlich daraus wird.
Dabei wären wir wieder bei den Produktionskosten, die ich mal so überhaupt nicht schätzen kann. Sind die hoch, dann lohnt sich auch um 0,25% zu handeln.

Was kostet nun so was`Bin absolut ratlos... :?:
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Re: Tarif-Unterschiede?

Neuer Beitragvon Weltenbummler » Mi Apr 07, 2010 14:29

Hallo Zusammen,

hat denn wirklich niemand eine leise Ahnung, was so eine Staffel kosten könnte? Im Netz ist einfach in diese Richtung gar nichts zu finden. Generell stelle ich mir die Produktion nicht so teuer vor, da es ja non-fiction-tv ist, aber ich kann mich ja auch gewaltig täuschen.

Danke schön!
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Re: Tarif-Unterschiede?

Neuer Beitragvon Mumble » Mi Apr 07, 2010 16:08

Weltenbummler hat geschrieben:hat denn wirklich niemand eine leise Ahnung, was so eine Staffel kosten könnte?
Hallo Weltenbummler,

doch, natürlich kann ich dir ganz genau sagen was so eine Staffel, von der niemand von uns weiß worum es geht, wie viele Folgen in welcher Länge wo auf welchem Format mit einer, zwei, drei, vier oder fünf Kameras im Studio oder draußen gedreht werden, wer mitmacht, wie lange die Dreharbeiten sind, welche SFX zu berücksichtigen sind, und welche Reisekosten und wie aufwändig die Postpro ist, kostet: Zwischen 800 und 19.000 Euro pro Minute. :roll:
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Re: Tarif-Unterschiede?

Neuer Beitragvon Weltenbummler » Mi Apr 07, 2010 16:39

Hallo Mumble,

ich hatte weiter oben geschrieben, dass es um ein Format wie "Bauer sucht Frau" geht. Es handelt sich um 10 Sendungen, wobei die erste und die letzte 90 Minuten gehen soll und die anderen acht Sendungen jeweils 45 Minuten. Es wird eine Moderatorin geben und 2-3 feste Trainer, die Kandidaten werden normal gecastet. Laufen soll das ganze in einem Privatsender. Die Kandidaten werden in ihrem eigenen Umfeld sein: Sprich Bundesweit
Mit wie vielen Kameras, die Drehdauer von Minuten kann ich nicht sagen.

Hilft das soweit die Spanne etwas einzugrenzen?

Lieben Gruß
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